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Donnerstag, 21.01.2016

Amerikaner kaufen Dresdner Hotels

Die ehemaligen DDR-Interhotels waren bereits in der Hand ausländischer Investoren. Die neuen Eigentümer haben Erfahrung in der Urlaubsbranche.

Von Sandro Rahrisch

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Auch das Westin Bellevue hat einen neuen Besitzer.
Auch das Westin Bellevue hat einen neuen Besitzer.

© kairospress

Das Westin Bellevue am Königsufer sowie die Ibis-Hotels und das Hotel Pullman auf der Prager Straße haben den Besitzer gewechselt. Die amerikanische Blackstone-Investmentgesellschaft hat sich von den Dresdner Häusern getrennt, berichtete die Leipziger Volkszeitung am Mittwoch und beruft sich dabei auf die Londoner Zentrale des Unternehmens.

Neuer Besitzer ist ein Konsortium, zu dem auch der amerikanische Konzern Starwood-Capital gehört. Starwood unterhält selbst Hotels weltweit und hat das Westin Bellevue bereits auf seiner Internetseite gelistet. Insgesamt soll das Kaufpaket im Wert von 600 Millionen Euro zehn Hotels umfassen – alle haben ursprünglich zur staatseigenen DDR-Interhotel-Gruppe gehört. 2007 kaufte Blackstone mit Hauptsitz in New York City die ehemaligen Interhotels und arbeitete bei deren Betrieb eng mit der Kölner Event-Hotelgruppe zusammen. Dort ist am Mittwoch niemand für eine Stellungnahme zur Zukunft der Dresdner Hotels erreichbar gewesen.

Die Ibis-Häuser Lilienstein, Königstein und Bastei entstanden zwischen 1967 und 1970 und verfügen insgesamt über knapp 1 000 Betten. Das Westin Bellevue wurde Mitte der 80er-Jahre gebaut, das Pullman ist inzwischen 46 Jahre alt und wurde 2005 umfangreich saniert.

Leser-Kommentare

Insgesamt 5 Kommentare

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  1. Tyrsoleen

    Ich mußte als früherer Dresdner lange überlegen, aber schreiben Sie doch einfach das frühere "Newa" an der Prager Straße. Das kennt noch jeder. Im übrigen ist es traurig mit anzusehen, wie das frühere Volkseigentum an die amerikanischen Heuschrecken verjubelt wird, ohne daß irgendwer etwas davon hat. Ich würde auf einem meiner jährlichen Dresdenbesuche definitiv in keinem Hotel einer Kette der verbrecherischen USA einchecken. Die Bettensteuer hat meinen Wunsch, meine Heimatstadt zu besuchen ohnhin schon arg geschmälert, allein Pegida animiert mich, Dresden vorerst auch weiterhin zu besuchen.

  2. Martin H.

    @1: Wo leben Sie denn heute? Russland oder Nordkorea? Am besten Sie bleiben dort. Noch einen Pegidioten brauchen wir hier nicht.

  3. Ingo

    @1: Volkseigentum? "verbrecherische USA"? Wenn Sie aber wegen Pegida noch nach Dresden kommen - dann habe ich keine Fragen mehr ... Viel Freude beim todspazieren ... Wann ist eigentlich die nächste Volkskammer Wahl?

  4. Matthias

    Ich bin erschüttert, was der "Tyrsoleen"sich anmaßt über das sogenannte Volkeigentum einen Heiligenschein zuhängen. Dieses Volkseigentum wäre ohne Hilfe des Westens vergammelt und zu Staub zerfallen. Das diese Altkommunisten nicht von der DDR ablassen können? Auch jetzt laufen sie noch bei Pegida mit. Hinter Russenfahnen brüllen diese unverbesserlichen Tragödien "Lügenpresse". Die haben doch nicht Alle an der Waffel. Sollen sie doch nach Russland auswandern. Doch dann fehlen die Annehmlichkeiten einer freien Gesellschaft.

  5. Mal ne Anmerkung

    @ 2 Martin H.-Ja endlich wieder einmal gegen Russland hetzen ,da kommen doch Glücksgefühle auf!Und gleich noch zwei "Kumpanen"( 3u.4) mit zur Meinunsgäußerung verpflichtet!Welch kranke Hirne bringen nun diesen Artikel mit Russland in Verbindung.Also vorm Wochenende mal wieder richtig gegen Russland hetzen und das Glücksgefühl ist da.Einfach schlimm.

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