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Am Sonntag wird wieder gewählt

Genau zwei Wochen nach der Bundestagswahl müssen die Ebersbacher erneut entscheiden.

07.10.2017
Von Birgit Ulbricht

g wird wieder gewählt

© Symbolbild/dpa

Ebersbach. Wahlmüdigkeit? Nicht in Ebersbach. Das hoffen jedenfalls die drei Bewerber ums Bürgermeisteramt in der Ostgemeinde. Falk Hentschel, Roland Drobisch und René Müller treten noch einmal an. CDU-Mann Falk Hentschel holte im ersten Wahlgang am 24. September 49,6 Prozent der Stimmen, Roland Drobisch von den Freien Wählern überzeugte 26,9 Prozent der Stimmberechtigten. Für den Kandidaten von der FDP-Liste René Müller votierten 5,1 Prozent. Diesen Sonntag entscheidet nun die einfache Mehrheit.

Mirko Stelzner, Simone Müller und Christian Reck haben ihre Kandidatur zurückgezogen. Nur Mirko Stelzner hat für seine Wähler eine Empfehlung ausgesprochen – Roland Drobisch. Aus rein persönlichen Gründen, wie Mirko Stelzner betont, weil sein Vater ebenso wie Drobisch für die Freien Wählern antritt. Das könnte die Wahl vielleicht noch spannend machen, zudem dürfte die Wahlbeteiligung absolut ausschlaggebend sein. Wer kann seine Wähler jetzt noch einmal mobilisieren?

Falk Hentschel hat sich dabei noch einmal bei allen Bürgern bedankt, dass sie wählen gegangen sind, und sie mit einer individualisierten Postkarte mit Ansichten von jedem Ort an diesen Sonntag erinnert. René Müller hat noch einmal Flyer verteilt und Plakate aufgehängt. Roland Drobisch hat vor allem auf persönliche Gespräche gesetzt. Nun kommt es darauf an, wie viele Bürger abstimmen. Die Wahlbeteiligung war mit 85,3 Prozent beim ersten Wahlgang sehr hoch, was sicher auch an der Bundestagswahl lag. 2010 gingen nur 42,6 Prozent der Einwohner an die Wahlurne fürs Bürgermeisteramt. Margot Fehrmann wurde damals mit 95,4 Prozent gewählt.