erweiterte Suche
Freitag, 25.09.2015

AfD bedauert Pegidas Parteipläne

Die AfD sorgt sich offenbar um Dresdner Wählerstimmen, die an eine geplante Pegida-Partei gehen könnten.
Die AfD sorgt sich offenbar um Dresdner Wählerstimmen, die an eine geplante Pegida-Partei gehen könnten.

© dpa

Dresden. Trotz offen fremdenfeindlicher Äußerungen der Pegida-Führung bedauert die sächsische AfD offensichtlich, dass die selbst ernannten „Patrioten gegen die Islamisierung des Abendlandes“ den Schulterschluss verweigern. „Pegida ist eine wichtige und richtige Bürgerbewegung“, betonte AfD-Generalsekretär Uwe Wurlitzer am Freitag, „die AfD dagegen eine politische Partei, mit dem Ziel, nötige Änderungen in der Politik auf Parlamentsebene durchzusetzen“. Oft werde gefragt, warum AfD und Pegida getrennt demonstrierten, „da die Ziele doch in vielen Punkten identisch seien“. Pegida-Funktionäre hätten aber verschiedene Anfragen der AfD abgewiesen.

„Nun wurde dort angekündigt, ebenfalls eine Partei zu gründen und zur Wahl anzutreten. Dies ist schade und birgt das Risiko, wichtige Dresdner Wählerstimmen nicht für die AfD einbringen zu können“, so Wurlitzer weiter. Er warnte vor einer Spaltung der konservativen Wählerschaft in und um Dresden. (dpa)