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Montag, 07.01.2013

Acht Tote bei Grubenunglück in der Türkei

Ankara. Bei einem Grubenunglück im Norden der Türkei sind am Montag acht Arbeiter ums Leben gekommen. Sieben weitere Kumpel hätten überlebt, sagte der Leiter der Behörde für Kohlebergbau, Burhan Inan, dem staatlichen TV-Sender TRT. Demnach wollten die Minenarbeiter gerade ein Kohlelager freiräumen, als plötzlich Methangas austrat. Die Opfer erlagen einer Gasvergiftung oder wurden unter Kohlestaub begraben. Der Vorfall ereignete sich in einer Grube in der an der Schwarzmeerküste gelegenen Provinz Zonguldak.

Die türkischen Behörden bemühen sich in jüngster Zeit um eine Verbesserung der Sicherheitsvorkehrungen in den Minen des Landes, etliche gefährliche Gruben oder jene ohne Lizenz wurden bereits geschlossen. Beim bislang schwersten Grubenunglück in der Türkei kamen 1992 in der Nähe von Zonguldak 270 Arbeiter ums Leben. (dapd)

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