Mittwoch, 02.01.2013

Abruptes Ende für Glamour-Paar van der Vaart

Sie waren das Glamourpaar Hamburgs schlechthin. Über Rafael van der Vaarts Engagement beim HSV freute sich die Bundesliga - und auf Ehefrau Sylvie stürzte sich die Boulevardpresse. Jetzt haben die beiden offiziell ihre Trennung bekanntgegeben.

Der niederländische Fußballprofi Rafael van der Vaart besucht seine Frau Sylvie, die die RTL-Show „Le’s Dance“ moderiert, am 30.03.2011 im Coloneum in Köln. Das Paar hat sich jetzt offiziell getrennt.
Der niederländische Fußballprofi Rafael van der Vaart besucht seine Frau Sylvie, die die RTL-Show „Le’s Dance“ moderiert, am 30.03.2011 im Coloneum in Köln. Das Paar hat sich jetzt offiziell getrennt.

©dpa

Hamburg. Sie sorgten für das gewisse Etwas im hanseatisch unterkühlten Hamburg: Im Jahr 2008 bestiegen Fußballstar Rafael van der Vaart und seine Frau Sylvie zum ersten Mal den Glamourpärchen-Thron der Hansestadt. Nach rund vier Jahren in der Elbmetropole kürte das People-Magazin „Gala“ den Mittelfeldakteur des Hamburger SV und seine Sylvie, die vor allem als Model und TV-Moderatorin arbeitet, zum „Couple of the Year“. Doch nun ist es Aus: Das Paar sehe zur Zeit keine Möglichkeit mehr, die Ehe fortzusetzen, heißt es in einer von ihrem Anwalt in Amsterdam am Mittwochabend verbreiteten Erklärung.

Bislang schien der Titel ein gutes Omen für Promis zu sein: Nur zwei der zehn in den vergangenen Jahren „ausgezeichneten“ Beziehungen gingen in die Brüche. Doch jetzt reihen sich Rafael und Sylvie offenbar in die Riege von Til Schweiger mit Frau Dana und der Schauspieler Natalia Wörner und Robert Seeliger ein.

Dabei schien bei Hamburgs liebsten Holländern noch bis vor kurzem alles glänzend zu sein. Am 31. Dezember twitterte Sylvie, die ihre Fangemeinde online gerne über ihr Jetset-Leben auf dem Laufenden hält, einen Silvester-Schnappschuss mit ihrem Gatten und mit Freundin Sabia Boulahrouz.

Handfeste Eskalation zu Silvester

„Hope u all have a great party...“ schrieb die 34-Jährige dazu. Nur wenige Stunden später scheint alles vorbei. Bei der privaten Silvesterfeier in der neuen 400-Quadratmeter-Wohnung im noblen Stadtteil Eppendorf soll die Ehekrise nach zunächst unbestätigten Informationen der „Bild“-Zeitung angeblich handfest eskaliert sein.

Oder zeichnete sich die Krise doch schon vorher ab? „Talking to ur BFF is sometimes all the therapy u need... AND chocolate also helps“, twitterte Sylvie nur wenige Tage vorher. Ein Gespräch mit der besten Freundin könne manchmal eine Therapie ersetzen - und Schokolade helfe auch.

Hamburg verliert somit ein Paar, dessen Strahlkraft weit über den Fußball hinausreicht. Sie wohnen mitten in Hamburg, gehen ganz normal zum Bäcker und sind immer freundlich - auf der Beliebtheitsskala im Norden stehen Sylvie und der fünf Jahre jüngere Rafael van der Vaart ganz oben. Als Rafael im September 2012 zum zweiten Mal beim sportlich angeschlagenen Bundesligisten anheuerte, ging ein Ruck durch die Mannschaft, den Verein und fast die ganze Stadt. Kaum ein Tag verging ohne Neuigkeiten vom Traumpaar der Hansestadt.

Fast 11.000 Trikots mit der Nummer 23 für van der Vaart wurden seit September in den Shops des Bundesligisten verkauft. Rechnet man die 12 000 Trikots hinzu, die während seines ersten Engagements beim HSV zwischen 2005 und 2008 über den Ladentisch gingen, ist sein Trikot das meistverkaufte in der HSV-Geschichte.

Sylvies Tipps für gute Ehen

Aber auch schwere Zeiten hatte das Paar schon gemeinsam zu überstehen: 2009 und 2010 meisterte es eine Brustkrebserkrankung von Sylvie. „Das ist mein Start in ein neues Leben“, erklärte sie damals nach überstandener Behandlung dem Magazin „Stern“. Vor Weihnachten posierte Sylvie, die auch an der Seite von Dieter Bohlen Fernseherfahrung beim „Supertalent“ sammelte, dann in bunter Reizwäsche und gab Tipps für eine gute Ehe.

Auch Sohn Damian hat schon Fototermine: Als der Sechsjährige sein erstes Pflichtspiel für Victoria Hamburg bestritt, war ein halbes Dutzend Kamera-Teams dabei. Egal wie es mit Sylvie und Rafael weitergeht - der Fußballer verspricht laut „Bild“: „Damian soll nicht zu sehr unter der Trennung der Eltern leiden.“ (dpa)

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