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Donnerstag, 13.04.2017

Ab in den Urlaub vor der Haustür

Die schönsten Ziele liegen ganz nah - Gastronomen der Region verwöhnen zu Ostern ihre Gäste

Von Bettina Spiekert

Eine Lammkeule steht bei vielen Familien zu Ostern auf dem Tisch. | Foto: CMA
Eine Lammkeule steht bei vielen Familien zu Ostern auf dem Tisch. | Foto: CMA

Wer einfach mal eine Auszeit vom Alltag nehmen und neue Kraft tanken will, sollte sich einen Urlaub gönnen. Angelehnt an die Anfangsverse von Goethes Vierzeiler Erinnerung „Aber wozu in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah“, ist ein Kurzurlaub gleich vor der eigenen Haustür die beste Idee. Warum weit weg fahren, wenn die Idylle nur einen Steinwurf entfernt ist. Eine lange Anreise verschwendet nur Zeit, die man besser zum Entspannen nutzen kann. Inmitten der Sächsischen Schweiz gibt es kleine ruhige Pensionen ebenso wie moderne Wohlfühlhotels und sogar ein mondänes Fünf-Sterne-Hotel.

Interessante Angebote auch für Körper und Seele

Viele Häuser überraschen dabei mit Zusatzangeboten, die Körper und Seele in Einklang bringen. Ob Wohlfühlmassage, außergewöhnliche Sauna-Erlebnisse oder Entspannung im Whirlpool, ein paar Stunden können oft genügen, um dem Stress Lebewohl zu sagen. Wer es sportlicher mag und schon immer mal E-Bike fahren wollte, kann in immer mehr Hotels, Pensionen und Landgasthöfen die akku-unterstützten Zweiräder ausleihen. Und so können die zwei Tage am Wochenende Ausgleich bringe, um den eigenen Akku wieder voll aufzuladen.

Ostern kulinarisch genießen - beim Brunch oder Osterschmaus

In wenigen Tagen steht zudem Ostern vor der Tür, mit, dem die Christenheit den Tod und die Auferstehung Jesu Christi von den Toten feiert. Es ist das älteste und wichtigste Fest des Christentums. Und es endet die Fastenzeit. Wer an diesem Wochenende, das viele ganz in Familie verbringen wollen, nicht selbst kochen möchte, kann sich auf die Gastronomen der Region verlassen. Einige laden zum Osterbrunch ein, bei dem Leckermäulchen ganz entspannt und ohne Zeitdruck vom Osterbuffet schlemmen dürfen.

Oft und gerne steht an Ostern ein Lammbraten auf dem Tisch. Doch warum eigentlich? In vorchristlicher Zeit opferten Menschen während des erste Vollmondes nach Frühlingsanfang – unserer heutigen Osterzeit – ihren Göttern Lämmer, denn Schafe waren eines der ersten Tiere, die der Mensch für sich nutzbar machte. Die Christen übernahmen diese Tradition und essen zu Ostern Lamm, auch wenn nicht im Anschluss an eine Opfergabe, sondern zur Erinnerung an Jesu – das Lamm Gottes. Durchaus der richtige Zeitpunkt, denn in der Gastronomie ist man der Meinung, dass das Lamm im Frühjahr am besten schmeckt. Die Wiesen mit ihren Gräsern und Kräutern sorgen für den besonderen Geschmack. Das Kaninchen gilt so kurz vor Ostern auch als saisonaler Klassiker.