erweiterte Suche
Header Bauberater
Freitag, 06.01.2017

19 Einbrüche pro Minute!

Diese Zahl geht aus der polizeilichen Kriminalstatistik hervor.

Foto: Pixaline
Foto: Pixaline

Gerade in der dunklen Jahreszeit treiben die Einbrecher wieder ihr Unwesen. Ein paar Tipps helfen dabei, das eigene Heim vor Einbrechern zu schützen.

Mechanische Sicherung

Zu den einfachsten, günstigsten, aber auch effektivsten Maßnahmen zählt der mechanische Einbruchschutz. Kriminelle versuchen in den meisten Fällen, durch eine Tür oder ein Fenster in die Wohnung einzudringen. Dies gelingt ihnen entweder mit roher Gewalt oder durch das Aufhebeln von Fenstern oder Türen. Gegen beide Varianten sollten daher entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Um Türen und Fenster gegen Druck von außen zu schützen, helfen Zusatzschlösser. Diese werden einfach in die bestehenden Anlagen integriert und verbinden diese fester mit ihren Rahmen. Noch mehr Sicherheit bietet ein sogenannter Panzerriegel. Ein Panzerriegel wird innen vor der Tür angebracht und stützt diese auf der gesamten Breite gegen Druck von außen. Den nötigen Halt dafür findet er in festen Verankerungen, die an der Hauswand montiert werden. Für Fenster sind solche Panzerriegel nicht geeignet, dafür aber sogenannte Stangenverriegelungen, die eine ähnliche Funktion erfüllen. Vor dem Aufhebeln können zudem weitere einfache Sicherungsmaßnahmen schützen, die beispielsweise über der Tür angebracht werden. Die Installation kann zu Hause selbst vorgenommen werden, empfehlenswert ist aber, die Hilfe eines Experten in Anspruch zu nehmen. So haben sich Schlüsseldienste auch auf die Beratung und die Installation von Einbruchssicherungen spezialisiert, wie zum Beispiel auch hier auf der Seite eines Schlüsseldienstes http://www.schlüsseldienst-bochum.org nachzulesen ist.

Elektronische Einbruchsicherung

Neben der mechanischen Sicherung gibt es auch elektronische Schutzmaßnahmen. Dazu zählt in erster Linie die Installation einer geeigneten Alarmanlage. Hier gibt es zahlreiche Varianten auf dem Markt, die je nach gewünschtem Sicherheitsbedürfnis mehr oder weniger umfangreich ausfallen können. Vom Prinzip her bestehen sie aus mindestens einem, meistens mehreren über das Haus verteilten Sensoren. Diese können beispielsweise Einbruchsversuche an den Glasscheiben oder fremde Personen im Haus detektieren. In so einem Fall wird ein akustischer Alarm ausgelöst. Dieser alarmiert einerseits die Hausbesitzer und eventuelle Nachbarn, die wiederum die Polizei benachrichtigen können. Andererseits hat das akustische Signal auch eine abschreckende Wirkung auf die Einbrecher, die in den meisten Fällen bei einem Alarm sofort von ihrem Tun ablassen. Auch bei der korrekten Installation einer Alarmanlage ist ein Fachmann gerne behilflich und erklärt eingehend, wie die Anlage beim Verlassen des Hauses scharf gestellt und später wieder ausgeschaltet werden kann.

Abschreckung

Vor einem Einbruch kundschaften Diebe die potenziellen Einbruchsobjekte oft genau aus. Schon in diesem Stadium können sie von ihrem Plan abgebracht werden, etwa durch eine nach außen hin sichtbare Alarmanlage. Zu einem Einbruch kommt es auch dann meist nicht, wenn das Haus bewohnt erscheint. In der dunklen Jahreszeit wird dieser Eindruck zum Beispiel durch eingeschaltetes Licht erweckt, das auch dann brennt, wenn Sie gerade gar nicht zu Hause sind. Besonders gut geeignet dafür sind Zeitschaltuhren, da diese auch das Ein- und Ausschalten des Lichtes im Haus simulieren. In sehr gefährdeten Gebieten sind zuletzt auch massive Sicherungsmaßnahmen möglich. Dazu zählt das Vergittern der Fenster im Erdgeschoss und im Keller mit massiven Stäben. Wenn Einbrecher solche Hindernisse erkennen, kommt es meist nicht zur Tat. Um die Sicherungsmaßnahmen zu umgehen, müssten sie sehr viel Zeit investieren und zudem Lärm erzeugen. Auf diesen könnten Nachbarn und Passanten dann aufmerksam werden und die Polizei alarmieren, was für die Einbrecher ein zu großes Risiko darstellt.