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Freitag, 30.11.2007

11000 Fans sahen Dylan-Ausstellung

CHEMNITZ - Wenn Ingrid Mössinger nur wüsste, wer in der weißen Stretch-Limousine saß: Den Überwachungskameras am König-Albert-Museum ist das extralange Automobil kürzlich nicht entgangen.

„Aber Bob Dylan saß bestimmt nicht am Steuer“, glaubt die Museumschefin. Auch Panikrocker Udo Lindenberg („Ich bin sehr gespannt auf seine Bilder“) hat sich offenbar noch nicht blicken lassen.

Wie auch immer. Die Entdeckerin des Maltalentes Bob Dylan kann sich nach fünf Wochen über mehr als 11000 Besucher in der weltweit ersten Bilder-Ausstellung „The Drawn Blank Series“ der Poplegende freuen. Etliche Gäste verewigten ihren Besuch mit einem Eintrag ins Gästebuch - „Dylan in Chemnitz - what a show!“, „Superüberraschung“, „Kompliment“, „Subbber Ausstellung“ - und so weiter. Sie kommen aus nah und fern - mit einem kurzem „Thanks“ aus Neuseeland und „Tausend Dank“ aus dem erzgebirgischen Schlettau. Ein Leipziger kann sich nicht verkneifen: „Der Musiker Dylan erzählt in seinen Liedern allerdings mehr als der Maler Dylan in seinen Zeichnungen, aber als Gesamtkunstwerk ist er sowieso unteilbar.“

Die Vortragsreihe „Bildbeschreibung eines Songs“ wird am 8. Dezember (19 Uhr) fortgesetzt. hap