Montag, 07.01.2013

100-jähriger Pater erliegt nach Klosterbrand seinen Verletzungen

Füssen. Nach dem Feuer im Franziskanerkloster in Füssen ist ein 100 Jahre alter Mönch seinen schweren Brandverletzungen erlegen. Das sagte ein Polizeisprecher am Montag. Von seinen fünf verletzten Mitbrüdern konnten einige inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen werden. Ob sie bereits ins Kloster zurückkehren konnten, war nicht bekannt. In dem Kloster war am Sonntagmorgen Feuer ausgebrochen. Der vermutlich älteste Franziskanermönch Deutschlands war mit lebensgefährlichen Brandverletzungen in die Unfallklinik Murnau geflogen worden.

Alle anderen Ordensbrüder erlitten Rauchvergiftungen, fünf von ihnen mussten stationär behandelt werden. Nach wie vor rätseln die Ermittler über die Ursache für das Feuer in dem 1628 errichteten Kloster in der Füssener Altstadt. Brandstiftung schlossen sie aus. Vielmehr erhärteten sich Hinweise, dass das Feuer in Zusammenhang mit einer Nachttischlampe stehe.

Der Schaden am Klostergebäude liegt nach ersten Schätzungen der Polizei bei rund 100.000 Euro. Jedoch wurden auch kunsthistorische Gegenstände wie Gemälde und Ikonen beschädigt. Daher dürfte der Gesamtschaden deutlich höher sein. (dpa)

Leser-Kommentare

Insgesamt 0 Kommentare

    Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.