Junge Szene Dresden
Freitag, 30. März 2007
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Die Welt in Gambia ist verkehrt
Von Eric Mildner
Anita Seidel und Paul Lust fuhren auf einer Rallye von Dresden über Dakar nach Banjul.
Mercedes Erwin ist versteigert, die Rallye Dresden-Dakar-Banjul beendet. „Unser Erwin erzielte ungefähr 2650 Euro, also 95500Dalasi, bei der Versteigerung der Rallye-Autos am Sonntag und damit den dritthöchsten Preis“, berichtet Paul. „Für den Rest seines Lebens wird der Arme jetzt als Taxi Menschen durch die Tausenden Schlaglöcher Banjuls kutschieren.“ Insgesamt sind in der Hauptstadt Gambias 36000Euro zusammengekommen. Das Geld wurde von den Rallye-Organisatoren vor Ort an Hilfsprojekte verteilt. Deren Namen stehen auf der dazugehörigen Webseite. „Ich kann bestätigen, dass das Geld hier für den richtigen Zweck eingesetzt wird, denn ich habe mir ein paar Projekte angesehen“, sagt Paul. Anita stimmt zu. Sie erzählt, dass mehr Geld für neue Schulen benötigt werde, denn „so viele Kinder auf einen Haufen habe ich noch nie gesehen.“
„Die Welt ist in Gambia ziemlich verkehrt. In den Städten am Strand werden zunehmend Touristenhotels aus dem Boden gestampft. Der Unterschied von Arm und Reich ist krass“, berichten Anita und Paul, die eigentlich das Landesinnere erkunden wollten. Die Straßenverhältnisse lassen das aber nicht zu. Die Beiden werden voraussichtlich heute in Europa landen.
www.rallye-dresden-dakar-banjul.de
„Die Welt ist in Gambia ziemlich verkehrt. In den Städten am Strand werden zunehmend Touristenhotels aus dem Boden gestampft. Der Unterschied von Arm und Reich ist krass“, berichten Anita und Paul, die eigentlich das Landesinnere erkunden wollten. Die Straßenverhältnisse lassen das aber nicht zu. Die Beiden werden voraussichtlich heute in Europa landen.
www.rallye-dresden-dakar-banjul.de







