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Allgemeine Texte, Sprüche und Sprichworte Seite 54 Was uns verbindet. Trauer, Verlust · Ewig trauert nun um die, die ewig zu sein sich erdreistet haben. (Commodus) · Wo aber die Macht, welche beglückt, aufhört, da muss die Ohnmacht eintreten, welche elend macht. (Boethius) · Qua vero parte beatos facies desinit potestas, hac impotentia subintrat, quae miseros facit. (Boethius) · Ach! Das schmerzt unendlich, wohlerworbne Liebe zu vermissen. (Johann Wolfgang von Goethe) · Herz, mein Herz sei nicht beklommen und ertrage dein Geschick. (Heinrich Heine) · Der Gatte der Gattin: Du versuchst, o Sonne, vergebens durch die düstren Wolken zu scheinen! Der ganze Gewinn meines Lebens ist, ihren Verlust zu beweinen. (Johann Wolfgang von Goethe auf Christianes Grabplatte) · Leere und Totenstille in und außer mir. (Johann Wolfgang von Goethe) Trost · Der Gedanke an die Veränderlichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids und ein Quell unendlichen Trostes. (Maria von Ebner-Eschenbach) · Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein. (Antoine de Saint-Exupéry) · Was dem Leben Sinn verleiht, gibt auch dem Sterben Sinn. (Antoine de Saint-Exupéry) · Den Tod fürchten die am wenigsten, deren Leben den meisten Wert hat. (Immanuel Kant) · Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Vorstellung von den Dingen. So ist zum Beispiel der Tod nichts Furchtbares, sondern die Vorstellung, er sei etwas Furchtbares, das ist das Furchtbare. Wenn wir also unglücklich, unruhig oder betrübt sind, so wollen wir die Ursache nicht in etwas anderem suchen, sondern in uns, das heißt in unseren Vorstellungen. (Epiktet) · In jeder großen Trennung liegt ein Keim von Wahnsinn; man muss sich hüten, ihn nachdenklich auszubrüten und zu pflegen. (Johann Wolfgang von Goethe) · Man muss die Nacht durchwandern, wenn man die Morgenröte sehen will. · Ich glaube, daß wenn der Tod unsere Augen schließt, wir in einem Lichte steh’n, von welchem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist. (Arthur Schopenhauer) · Wohl dem, der die Welt verlässt, ehe sie auf ihn verzichtet. · Es ist Zeit weiterzugehen, wenn das Ziel erreicht ist. Tod, Vergänglichkeit · Der Tod wartet nicht, er kommt. Auch vergisst er keinen – ein zuverlässiger Freund. (E. A. Deus) · Ein Leben, ein Tod, eine Chance. (Andy Warhol) · Ob tot oder lebendig, es wird immer interessant. (Brutus Meier-Sesaam) · Der Tod ist unvermeidbar. Es lohnt sich also nicht, einen Gedanken daran zu verschwenden. (Bernhard von Saam) · Was soll der fürchten, der den Tod nicht fürchtet. (Friedrich Schiller in „Die Räuber“) · Es ist ungewiss, wo der Tod uns erwartet, erwarten wir ihn überall. (Michel de Montaigne) · Wer den Tod fürchtet, hat das Leben verloren. (Johann Gottfried Seume) · Der, den der Tod nicht weiser macht, hat nie mit Ernst an ihn gedacht. (Christian Fürchtegott Gellert) · Jeder Schritt im Leben ist ein Schritt dem Tode entgegen. (Casmir Delavigne) · Der Geschmack des Todes ist auf meiner Zunge, ich fühle etwas, das nicht von dieser Welt ist. (Wolfgang Amadeus Mozart)


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