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Allgemeine Texte, Sprüche und Sprichworte Seite 50 Was uns verbindet. Erinnerung · Je schöner und voller die Erinnerungen, desto schwerer die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich. (Dietrich Bonhoeffer) · Dich bedeckt schon ein Kleid aus Erde, doch für mich bist du nicht tot. Du bist für immer nah bei mir, bist mehr als Salz und Brot. Du bist mein Talisman, bist da, wenn ich verliere. (Trude Herr) · Niemals geht man so ganz, irgendwas von dir bleibt hier. Es hat seinen Platz immer bei mir. (Trude Herr) · Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird. (Immanuel Kant) · Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können. (Jean Paul) · Wenn du an mich denkst, erinnere dich an die Stunde, in welcher du mich am liebsten hattest. (Rainer Maria Rilke) · Du bist ins Leere verschwunden, aber im Blau des Himmels hast du eine unfassbare Spur zurückgelassen, im Wehen des Windes unter Schatten ein unsichtbares Bild. (Rabindranath Tagore) · Nicht in das Grab, nicht übers Grab verschwendet ein edler Mann der Sehnsucht hohen Wert. Er kehrt in sich zurück und findet staunend in seinem Busen das Verlorene wieder. (Johann Wolfgang von Goethe) · Eine glückliche Erinnerung ist vielleicht auf Erden wahrer als das Glück. (A. de Musset) · Stille. Ich sitze in der Stille. Meine Gedanken rufen Dich. Ich schreibe dies Gedicht in Stille. In Gedanken an Dich (R. Gruber) · erinnern, das ist / vielleicht / die qualvollste art / des vergessens / und vielleicht / die freundlichste art / der linderung / dieser qual. · Ein guter, edler Mensch, der mit uns gelebt, kann uns nicht genommen werden, er lässt eine leuchtende Spur zurück, gleicht jenen erloschenen Sternen, deren Bild nach Jahren wir Erdbewohner sehen. · Trauern heißt: nicht lautes Klagen, trauern heißt: liebevolles Erinnern. · Nichts stirbt, was in der Erinnerung weiterlebt. · Du hast den Lebensgarten verlassen, doch deine Blumen blühen weiter.


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