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Allgemeine Texte, Sprüche und Sprichworte Seite 48 Was uns verbindet. Philosophische und literarische Texte Abschied · Geht nur hin und grabt mein Grab, denn ich bin des Wanderns müde. (Ernst Moritz Arndt) · Morgen kommt und Abend wieder. Kommen immer wieder. Aber niemals du. (Hermann Hesse) · Irgendwo blüht die Blume des Abschieds und streut immerfort Blütenstaub, den wir atmen, herüber; auch noch im kommendsten Wind atmen wir Abschied. (Rainer Maria Rilke) · Ich kam an deine Küste als Fremdling, ich wohnte in deinem Haus als Gast, ich verlasse deine Schwelle als ein Freund, meine Erde. (Rabindranath Tagore) · Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen. (Albert Schweitzer) · Lebt wohl, Freundschaft, Liebe, Männer, Frauen, Kinder, Menschenwitz und Kunst, ihr Bäume, Blumen, Rehe, Vögel, Sonne und Sterne, alles Große und Kleine! – Ich habe die Herrlichkeit der Welt in mich gefasst und gehe dankend an den Ort, der uns bestimmt. (Wilhelm Spohr) · Und wenn ein Mensch stirbt, dann stirbt mit ihm sein erster Schnee und sein erster Kuss und sein erster Kampf … all das nimmt er mit sich. (Jewgenij Jewtuschenko) · Sagt mir etwas nach. Macht kein großes Wort. Haltet, was ich liebe, gut an unserm Ort. (P. Maiwald) · Man muss verloren haben, um finden zu können. Wenn ich Abschied nehme, will ich leise gehn, keine Hand mehr drücken, nimmer rückwärts sehn. · Jeder Weg hat ein Ende …


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