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Allgemeine Texte, Sprüche und Sprichworte Seite 45 · Ich gehe einmal durch diese Welt und werde sie verlassen. Nichts muss ganz fertig werden, auch nicht ich selbst, und nichts braucht unfertig zu bleiben. Wie beides zusammenstimmt, überlasse ich dem, der allein weise ist. (Jörg Zink) Was uns verbindet. · Es ist nicht auszudenken, was Gott aus den Bruchstücken unseres Lebens machen kann, wenn wir sie ihm ganz überlassen. (Blaise Pascal) · Ich liege und schlafe ganz im Frieden, denn allein du, Herr, hilfst mir, dass ich sicher wohne. · Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleißig deine Hand, vieles hast du uns gegeben, nun ruh sanft in Gottes Hand. · Herr, in deine Hände sei Anfang und Ende, sei alles gelegt. Herr, dein Wille geschehe. · Wenn ich gestorben bin, hat sie gewünscht, feiert nicht mich und auch nicht den Tod, feiert den, der ein Gott von Lebendigen ist, wenn ich gestorben bin, hat sie gewünscht preiset den, der ein Gott von Lebendigen ist. (Kurt Marti) · Liebe – Der Herr gibt’s, der Herr nimmt’s; was bleibt, ist die Liebe. · Ich habe Gott geliebt bis zur Stunde meines Todes. O Herr, gib mir die ewige Ruhe. · Du kamst, du gingst mit leiser Spur, ein flüchtiger Gast im Erdenland. Woher? Wohin? Wir wissen nur: Aus Gottes Hand, in Gottes Hand! (Ludwig Uhland) · In den Tiefen, die kein Trost erreicht, lass doch deine Treue mich erreichen. In den Nächten, da der Glaube weicht, lass nicht deine Gnade von mir weichen. Wenn ich deine Hand nicht fassen kann, nimm die meine doch in deine Hände! Nimm dich meiner Seele gnädig an! Führe mich zu einem guten Ende! (J. Delbrück) · Das Geheimnis der Ewigkeit kennst weder du noch ich, weder du noch ich können dies Rätsel lösen; wir beide reden diesseits des Schleiers, wenn der Schleier fällt, bleibt nichts von dir und mir. (Omar Chajjam) · Beendet ist der Weg, die Stunde schlug, es ist Zeit heimzukehren. (Michael Lermontov) · Ich kam und wurde, ich war und bin gewesen, ich werde sein und bleiben in alle Ewigkeit ein Stäubchen im All meines Schöpfers, folgend dem ewigen Gesetz der Unbeständigkeit. · Denn alle sind wir auf dem Weg in unbekannte Fernen, ein ewig Werden und Vergehen. · Was man Sterben nennt ist doch nur ein Wegfliegen in eine andere Welt.


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