Wissenschaft
Freitag, 3. Februar 2012
Uni Dresden weist Darstellung von Tierschützern zurück
Dresden. Die Technische Universität Dresden sieht sich zu Unrecht von Tierschützern kritisiert. Am Freitag stellte die Uni klar, dass es in der Fachrichtung Biologie keinen Zwang zum Sezieren toter Tiere gebe - schon seit Einführung der Studiengänge 1994 nicht. Außerdem habe noch kein einziger Student das Studium vor diesem Hintergrund abgebrochen. Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten hatte am Vortag behauptet, dass auch in Dresden viele Studenten wegen des Sezierzwanges das Studium aufgeben. Die Uni wurde aufgefordert, von der Zwangsregelung Abstand zu nehmen.
Die Biologie in Dresden arbeite auch mit Alternativen, beispielsweise mit Modellen, teilte die Uni auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. Trotzdem sei es aus Sicht dieser Fachrichtung nicht möglich, vollständig auf das Sezieren im Biologiestudium zu verzichten. „Dazu wird sehr verantwortungsbewusst und unter Einhaltung des Tierschutzes geprüft, wann im Einzelfall mit getöteten Tieren gearbeitet wird“, hieß es. In Dresden kommen beim Sezieren Faden- und Regenwürmer, Schaben, Weinbergschnecken und Mäuse unters Messer. (dpa)
Die Biologie in Dresden arbeite auch mit Alternativen, beispielsweise mit Modellen, teilte die Uni auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. Trotzdem sei es aus Sicht dieser Fachrichtung nicht möglich, vollständig auf das Sezieren im Biologiestudium zu verzichten. „Dazu wird sehr verantwortungsbewusst und unter Einhaltung des Tierschutzes geprüft, wann im Einzelfall mit getöteten Tieren gearbeitet wird“, hieß es. In Dresden kommen beim Sezieren Faden- und Regenwürmer, Schaben, Weinbergschnecken und Mäuse unters Messer. (dpa)







