Wissenschaft
Montag, 28. Dezember 2009
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Gletscher düngen die Ozeane
London. Gletscher in Alaska speisen Meere mit Nährstoffen von Pflanzen, die bereits vor Jahrtausenden abgestorben sind. Das haben US-Forscher herausgefunden, als sie die Wasserproben von Gletscherflüssen untersuchten, die in den Golf von Alaska münden. Es stellte sich heraus, dass die Gewässer große Mengen Kohlenstoff mit sich tragen, der bis zu 4000 Jahre lang im Eis konserviert war.
Vermutlich setzen Mikroorganismen in den Gletschern Pflanzenreste um, die vor 7000 bis 2500 Jahren in der jetzigen Gletscherregion entstanden waren. Die Nährstoffe aus den Gletschern sind eine wichtige Nahrungsquelle für die Tiere im Golf von Alaska. Schmelzen die Gletscher aufgrund eines wärmeren Klimas ab, könnte durch die zunehmenden Nährstoffe im Wasser auch der Fischbestand in dieser Region ansteigen. (ddp)
Vermutlich setzen Mikroorganismen in den Gletschern Pflanzenreste um, die vor 7000 bis 2500 Jahren in der jetzigen Gletscherregion entstanden waren. Die Nährstoffe aus den Gletschern sind eine wichtige Nahrungsquelle für die Tiere im Golf von Alaska. Schmelzen die Gletscher aufgrund eines wärmeren Klimas ab, könnte durch die zunehmenden Nährstoffe im Wasser auch der Fischbestand in dieser Region ansteigen. (ddp)







