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Wirtschaft
Dienstag, 15. Februar 2011

Wem gehören Deutsche Börse und NYSE?


Frankfurt/New York. Die Befürchtungen vieler Amerikaner, die Wall Street gerate durch die Fusion von Deutscher Börse und NYSE Euronext in die Hände „der Deutschen“, sind unbegründet. Zumindest, wenn man sich die Eigentümerstruktur beider Häuser anschaut:

Die Deutsche Börse AG ist schon lang fest in ausländischer Hand. Nach den jüngsten veröffentlichten Zahlen (Stand Ende 2009) werden nur 17 Prozent der Anteile des Dax-Konzerns von Investoren aus Deutschland gehalten. Fast zwei Drittel sind in anglo-amerikanischer Hand: USA 41 Prozent, Großbritannien 23 Prozent. Insgesamt werden 96 Prozent der Anteile von institutionellen Investoren wie Versicherern, Investmentbanken und Investmentgesellschaften gehalten.

Die NYSE Euronext, die als amerikanisch-europäisches Unternehmen 2006 entstand, befindet sich fest in US-amerikanischer Hand. Die größten Aktionäre sind Investmentgesellschaften aus den Vereinigten Staaten mit T. Rowe Price an der Spitze (7,5 Prozent). (dpa)


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