Wirtschaft
Donnerstag, 26. Januar 2012
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Softwarekonzern SAP fährt Rekordgewinn ein
Von Heiko Lossie, Walldorf
Gestärkt vom besten Jahr in seiner Geschichte will SAP der Konkurrenz das Fürchten lehren, auch dank der Wunderwaffe Hana.
Europas größter Softwarehersteller SAP hat im vergangenen Jahr so viel Geld verdient wie nie zuvor. Unter dem Strich blieben den Walldorfern 3,4 Milliarden Euro und damit fast doppelt so viel Gewinn wie im Jahr 2010. „Wir haben unsere Vorgaben bei Weitem übertroffen“, sagte SAP-Finanzvorstand Werner Brandt gestern bei der Jahresbilanz in Frankfurt am Main.
Auch nach den neuen Bestmarken sind die Walldorfer zuversichtlich, dass die Erfolgsserie nicht abreißt. SAP sei auf dem besten Weg, das Umsatzziel von 20 Milliarden Euro bis 2015 zu übertreffen. Der Softwarekonzern zählt fast 56000 Vollzeitstellen – davon rund 500 für Beratung, Forschung und Entwicklung in Dresden – und bläst zum Frontalangriff auf die Konkurrenz.
„Es war das beste Jahr in der Geschichte unseres Unternehmens“, sagte SAP-Co-Chef Bill McDermott. „Und in unserer Pipeline steckt diesmal noch mehr als vor einem Jahr.“ Während es beim Erzrivalen Oracle jüngst gar nicht rund lief, blickt SAP durch die Bank auf Rekordzahlen: Der Gesamtumsatz stieg im vergangenen Jahr um 14 Prozent auf 14,2 Milliarden Euro.
Im Kampf um Marktanteile soll den Walldorfern vor allem Hana als Wunderwaffe dienen. Mit dem neuen System müssen bei umfangreichen Rechenprozessen Daten nicht mehr aus Festplatten rein- und rausgeladen werden, sondern stehen im Arbeitsspeicher zur Verfügung. Das verkürzt die Dauer der Anwendungen von vielen Stunden auf Sekunden.(dpa)
Auch nach den neuen Bestmarken sind die Walldorfer zuversichtlich, dass die Erfolgsserie nicht abreißt. SAP sei auf dem besten Weg, das Umsatzziel von 20 Milliarden Euro bis 2015 zu übertreffen. Der Softwarekonzern zählt fast 56000 Vollzeitstellen – davon rund 500 für Beratung, Forschung und Entwicklung in Dresden – und bläst zum Frontalangriff auf die Konkurrenz.
„Es war das beste Jahr in der Geschichte unseres Unternehmens“, sagte SAP-Co-Chef Bill McDermott. „Und in unserer Pipeline steckt diesmal noch mehr als vor einem Jahr.“ Während es beim Erzrivalen Oracle jüngst gar nicht rund lief, blickt SAP durch die Bank auf Rekordzahlen: Der Gesamtumsatz stieg im vergangenen Jahr um 14 Prozent auf 14,2 Milliarden Euro.
Im Kampf um Marktanteile soll den Walldorfern vor allem Hana als Wunderwaffe dienen. Mit dem neuen System müssen bei umfangreichen Rechenprozessen Daten nicht mehr aus Festplatten rein- und rausgeladen werden, sondern stehen im Arbeitsspeicher zur Verfügung. Das verkürzt die Dauer der Anwendungen von vielen Stunden auf Sekunden.(dpa)






