Wirtschaft
Donnerstag, 5. Januar 2012
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Manroland soll noch im Januar verkauft werden
Plauen/Augsburg. Für den insolventen Druckmaschinenhersteller Manroland gibt es Hoffnung auf Rettung. Der vorläufige Insolvenzverwalter Werner Schneider erklärte gestern, die Aussichten Investoren zu finden, hätten sich verbessert. „Es liegen inzwischen ernsthafte Interessenbekundungen für alle drei Produktionsstandorte in Augsburg, Offenbach und Plauen vor, die Verhandlungen laufen kontinuierlich weiter.“ Unterschrieben sei aber noch nichts. Am Standort Plauen sind etwa 720 Mitarbeiter betroffen.
Es bleibe unverändertes Ziel, bis zum Ende des vorläufigen Insolvenzverfahrens am 31. Januar 2012 einen Verkauf wesentlicher Teile des Unternehmens zu erreichen, um auf diese Weise eine Fortführung des Geschäftsbetriebes und einen Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze zu sichern.
Die Manroland AG mit bundesweit 6500 Mitarbeitern hatte Ende November Insolvenz angemeldet. Haupteigner Allianz und Miteigentümer MAN hatten dem verlustreichen Unternehmen den Geldhahn zugedreht. Deshalb wollen die Beschäftigten am 13. Januar vor den Konzernzentralen beider Firmen in München demonstrieren.
Schneider erklärte, die Produktion an den deutschen Standorten laufe ohne Einschränkungen weiter. Nach dem derzeitigen Auftragsbestand sei die Produktion auch über den 31. Januar hinaus sichergestellt. (dpa, dapd)
Es bleibe unverändertes Ziel, bis zum Ende des vorläufigen Insolvenzverfahrens am 31. Januar 2012 einen Verkauf wesentlicher Teile des Unternehmens zu erreichen, um auf diese Weise eine Fortführung des Geschäftsbetriebes und einen Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze zu sichern.
Die Manroland AG mit bundesweit 6500 Mitarbeitern hatte Ende November Insolvenz angemeldet. Haupteigner Allianz und Miteigentümer MAN hatten dem verlustreichen Unternehmen den Geldhahn zugedreht. Deshalb wollen die Beschäftigten am 13. Januar vor den Konzernzentralen beider Firmen in München demonstrieren.
Schneider erklärte, die Produktion an den deutschen Standorten laufe ohne Einschränkungen weiter. Nach dem derzeitigen Auftragsbestand sei die Produktion auch über den 31. Januar hinaus sichergestellt. (dpa, dapd)







