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Wirtschaft
Donnerstag, 2. Februar 2012
(Sächsische Zeitung)

Infineon sieht für Dresden neue Aufträge


Der Halbleiterkonzern spürt den Abschwung – aber wichtige Kunden halten das Geschäft stabil.

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Hoffnungsvoll: Infineon. Foto: dpa

Dresden. Infineon-Chef Peter Bauer steht zum Werksausbau in Dresden: Zwar schrumpft derzeit der Umsatz und noch stärker der Gewinn des Münchner Halbleiterkonzerns. Doch Bauer sagte gestern, Infineon bleibe bei seinen Investitionen in „langfristige Wachstumstrends“. Dazu gehöre die angekündigte Produktion robuster Halbleiter, die in den leeren Dresdner Qimonda-Hallen mindestens 250 Stellen schaffen soll. Infineon hat in Dresden 2.000 Beschäftigte.

Im vergangenen Quartal ist der Umsatz des Konzerns um neun Prozent geschrumpft – der Abschwung nach einem Rekordjahr. Doch Chef Bauer versicherte, Infineon werde auch künftig „profitabel wachsen“. Der Aktienkurs stieg gestern um mehr als fünf Prozent.

Laut Bauer bleibt die Zuversicht seiner Kunden aus der Autoindustrie groß, und auch im Markt für Chipkarten gebe es „erste Anzeichen für eine Stabilisierung“. Diese beiden Branchen machen in der Dresdner Fabrik fast das ganze Geschäft aus. Nachgelassen hat aber die Nachfrage nach Leistungshalbleitern für Motoren und Energieversorgung – das Geschäft des geplanten neuen Fabrikteils. (SZ/mz)



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