Wirtschaft
Samstag, 14. Januar 2012
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Europas größter Softwarehersteller SAP erzielt Rekordumsatz
Von Heiko Lossie, Walldorf
Der Walldorfer Konzern verkauft mehr Programme und setzt auf eine neue Wundertechnik.
Europas größter Softwarehersteller SAP hat die besten Ergebnisse in seiner Unternehmensgeschichte geschrieben. Der Gesamtumsatz des Walldorfer Konzerns kletterte im vergangenen Jahr um 14 Prozent auf 14,2 Milliarden Euro, wie aus den am Freitag überraschend vorgelegten Eckdaten für 2011 hervorgeht. Noch nie zuvor hat der Weltmarktführer für Unternehmenssoftware so viel erlöst.
Den teils auf Hochrechnungen basierenden und noch vorläufigen Zahlen zufolge kletterte der operative Gewinn sogar um satte 88 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro nach oben (2010: 2,6 Milliarden Euro). SAP begründete die hervorragenden Zahlen sowohl mit dem Wachstum bei Programmen für Unternehmen als auch mit den Bereichen Datenanalyse und Angeboten für mobile Geräte wie Smartphones oder Tablet-PCs.
Außerdem werde SAPs junge Hana-Technik zu einem Umsatztreiber. Von der Technik erhofft sich SAP eine Wunderwaffe im Rennen um Marktanteile. Hana ist eine Erfindung, mit der bei Rechenprozessen Daten nicht mehr aus den Festplatten rein- und rausgeladen werden, sondern im Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen. Das verkürzt die Dauer der Anwendungen von Stunden auf Sekunden. Co-Chef Jim Hagemann Snabe nannte Hana „eine wunderschöne Lady“. (dpa)
Den teils auf Hochrechnungen basierenden und noch vorläufigen Zahlen zufolge kletterte der operative Gewinn sogar um satte 88 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro nach oben (2010: 2,6 Milliarden Euro). SAP begründete die hervorragenden Zahlen sowohl mit dem Wachstum bei Programmen für Unternehmen als auch mit den Bereichen Datenanalyse und Angeboten für mobile Geräte wie Smartphones oder Tablet-PCs.
Außerdem werde SAPs junge Hana-Technik zu einem Umsatztreiber. Von der Technik erhofft sich SAP eine Wunderwaffe im Rennen um Marktanteile. Hana ist eine Erfindung, mit der bei Rechenprozessen Daten nicht mehr aus den Festplatten rein- und rausgeladen werden, sondern im Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen. Das verkürzt die Dauer der Anwendungen von Stunden auf Sekunden. Co-Chef Jim Hagemann Snabe nannte Hana „eine wunderschöne Lady“. (dpa)







