Wirtschaft
Samstag, 4. Februar 2012
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
EU: Russland liefert weniger Gas nach Westen
Moskau/Brüssel/Essen. Europa erhält mitten im eiskalten Winter weniger Gas aus Russland. Zwar streiten der russische Staatskonzern Gazprom und westliche Abnehmer sowie die Ukraine als wichtigstes Transitland über die Ursache für die Kürzungen. Doch alle Seiten versicherten, es herrsche kein Notstand. Die Verträge erlaubten Moskau durchaus, die Mengen zu reduzieren, sagte die Sprecherin von EU-Energiekommissar Günther Oettinger am Freitag in Brüssel. Verbraucher und Industrie müssten keine Engpässe fürchten. „Die Erdgaslager in der EU sind voll.“
Gazprom wies jede Schuld von sich. „Die Europäer bitten um mehr, als wir zu liefern verpflichtet sind“, sagte Sergej Komljew vom Tochterunternehmen Gazprom-Export. Zuvor hatte Gazprom wie in der Vergangenheit der Ukraine indirekt vorgeworfen, illegal Gas aus Transitleitungen abzuzapfen. Wegen der extremen Kälte erreichte der Verbrauch dort Rekordwerte. Die EU forderte, dass die Ukraine zu allen Transit-Zusagen stehe. (dpa)
Gazprom wies jede Schuld von sich. „Die Europäer bitten um mehr, als wir zu liefern verpflichtet sind“, sagte Sergej Komljew vom Tochterunternehmen Gazprom-Export. Zuvor hatte Gazprom wie in der Vergangenheit der Ukraine indirekt vorgeworfen, illegal Gas aus Transitleitungen abzuzapfen. Wegen der extremen Kälte erreichte der Verbrauch dort Rekordwerte. Die EU forderte, dass die Ukraine zu allen Transit-Zusagen stehe. (dpa)







