Wirtschaft
Freitag, 3. Februar 2012
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Ärger in Leipzig um Leiharbeitskräfte im BMW-Werk
Leipzig. Der Betriebsrat des Leipziger BMW-Werkes geht gegen den massiven Einsatz von Leiharbeitern vor. „Über 40 Prozent der Mitarbeiter im BMW-Werk sind Leiharbeiter. Das ist nicht mehr hinnehmbar“, sagte Betriebsratschef Jens Köhler der „Mitteldeutschen Zeitung“. Es müsse mehr unbefristete Festanstellungen geben.
Der Betriebsrat verweigerte die Zustimmung zur Einstellung von rund 1100 neuen Leiharbeitern. Derzeit gebe es 1120 Zeitarbeiter. Der Streit beschäftige demnächst das Arbeitsgericht Leipzig, sagte gestern dessen Sprecher Frank Liedtke. Es seien etwa zehn Verfahren anhängig, der erste Kammertermin sei für den 15. Februar anberaumt.
Nach Angaben von Werkssprecher Jochen Müller beschäftigt BMW in Leipzig rund 2800 Stammkräfte. Dazu komme ein „flexibler Anteil an Zeitarbeitskräften“, auf den BMW nicht verzichten könne. Das Geschäft unterliege Schwankungen, die mit Zeitarbeitern abgefedert werden könnten. (dpa)
Der Betriebsrat verweigerte die Zustimmung zur Einstellung von rund 1100 neuen Leiharbeitern. Derzeit gebe es 1120 Zeitarbeiter. Der Streit beschäftige demnächst das Arbeitsgericht Leipzig, sagte gestern dessen Sprecher Frank Liedtke. Es seien etwa zehn Verfahren anhängig, der erste Kammertermin sei für den 15. Februar anberaumt.
Nach Angaben von Werkssprecher Jochen Müller beschäftigt BMW in Leipzig rund 2800 Stammkräfte. Dazu komme ein „flexibler Anteil an Zeitarbeitskräften“, auf den BMW nicht verzichten könne. Das Geschäft unterliege Schwankungen, die mit Zeitarbeitern abgefedert werden könnten. (dpa)







