Sachsen
Donnerstag, 31. Dezember 2009
Überfall auf Zeitung - rechtsextremer Hintergrund möglich
Leisnig - Nach dem Überfall auf die Redaktion der „Döbelner Allgemeinen Zeitung“ in Leisnig (Sachsen) schließt die Polizei einen rechtsextremen Hintergrund nicht aus. „Wir ermitteln in alle Richtungen, aber das könnte ein Ansatz sein“, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Westsachsen am Donnerstag auf dpa-Anfrage. In der Nacht vor der Attacke am Mittwoch habe das Auto eines bekannten Rechten in der Stadt gebrannt, zudem sei die Haustür eines Ex-NDP- Mannes beschädigt worden. Der Angriff auf das Zeitungsbüro könnte eine Art Racheakt sein. Was allerdings die Zeitung genau damit zu tun haben könnte, sein noch unklar, sagte der Polizeisprecher.
Ein vermummter Täter hatte am Mittwoch eine Axt gegen die Schaufensterscheibe des Zeitungsbüros geschleudert. Anschließend schlug er die Glasscheibe der Redaktionstür ein und zertrümmerte die Computertechnik. „Blanker Hass, blanke Dummheit, blanke Zerstörungswut“, sagte der Polizeisprecher. Ein Mitarbeiter der Zeitung hatte sich unverletzt in Sicherheit bringen können.
Der Chefredakteur der „Döbelner Allgemeinen Zeitung“ und der „Leipziger Volkszeitung“, Bernd Hilder, hatte den Gewaltakt scharf verurteilt. „Er stellt einen Angriff auf die Presse- und Meinungsfreiheit dar - und damit auf die demokratische Grundordnung und das zivilisierte Miteinander“, hatte Hilder erklärt. (dpa)
Ein vermummter Täter hatte am Mittwoch eine Axt gegen die Schaufensterscheibe des Zeitungsbüros geschleudert. Anschließend schlug er die Glasscheibe der Redaktionstür ein und zertrümmerte die Computertechnik. „Blanker Hass, blanke Dummheit, blanke Zerstörungswut“, sagte der Polizeisprecher. Ein Mitarbeiter der Zeitung hatte sich unverletzt in Sicherheit bringen können.
Der Chefredakteur der „Döbelner Allgemeinen Zeitung“ und der „Leipziger Volkszeitung“, Bernd Hilder, hatte den Gewaltakt scharf verurteilt. „Er stellt einen Angriff auf die Presse- und Meinungsfreiheit dar - und damit auf die demokratische Grundordnung und das zivilisierte Miteinander“, hatte Hilder erklärt. (dpa)







