Sachsen
Dienstag, 6. Dezember 2011
Staatssekretär: Neonazi-Terror spaltet rechte Szene
In sz-online
Warum Neonazis nach Sachsen strömen
Im Freistaat marschieren doppelt so viele Rechtsextremisten auf wie im größeren Nordrhein-Westfalen. Das liegt nicht nur am 13. Februar in Dresden. (SZ-Exklusiv)
Im Freistaat marschieren doppelt so viele Rechtsextremisten auf wie im größeren Nordrhein-Westfalen. Das liegt nicht nur am 13. Februar in Dresden. (SZ-Exklusiv)
Welche Folgen ein NPD-Verbot in Sachsen hätte
Die Abgeordneten müssten gehen. Die Fraktion bekäme keine Zuschüsse mehr. Derzeit kassiert sie mehr als 100.000 Euro pro Monat.
Die Abgeordneten müssten gehen. Die Fraktion bekäme keine Zuschüsse mehr. Derzeit kassiert sie mehr als 100.000 Euro pro Monat.
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Dresden. Die Taten des Zwickauer Neonazi-Trios spalten nach Erkenntnissen des Innenministeriums die rechtsextremistische Szene in Sachsen. „Einige Anhänger bejubeln, was geschehen ist, andere sind erschrocken“, sagte Innenstaatssekretär Michael Wilhelm am Dienstag in Dresden nach einer Kabinettssitzung. Es lasse sich aber nicht sagen, wie tief diese Spaltung gehe. Im Landespräventionsrat werde jetzt überlegt, das Programm für Aussteiger aus der rechtsextremen Szene von jährlich 260.000 Euro weiter aufzustocken. Dem Zwickauer Trio werden unter anderem zehn Morde zur Last gelegt.
Das Programm war erst im vergangenen Oktober erweitert worden. Demnach können sich Ausstiegswillige an eine Telefonhotline wenden und sozialpädagogisch unterstützt werden. Über den bisherigen Erfolg des Programms wollte der Staatssekretär keine Angaben machen. Das seien hochsensible Daten, hieß es. (dpa)
Das Programm war erst im vergangenen Oktober erweitert worden. Demnach können sich Ausstiegswillige an eine Telefonhotline wenden und sozialpädagogisch unterstützt werden. Über den bisherigen Erfolg des Programms wollte der Staatssekretär keine Angaben machen. Das seien hochsensible Daten, hieß es. (dpa)







