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Sachsen
Dienstag, 6. Dezember 2011

Staatssekretär: Neonazi-Terror spaltet rechte Szene


Dresden. Die Taten des Zwickauer Neonazi-Trios spalten nach Erkenntnissen des Innenministeriums die rechtsextremistische Szene in Sachsen. „Einige Anhänger bejubeln, was geschehen ist, andere sind erschrocken“, sagte Innenstaatssekretär Michael Wilhelm am Dienstag in Dresden nach einer Kabinettssitzung. Es lasse sich aber nicht sagen, wie tief diese Spaltung gehe. Im Landespräventionsrat werde jetzt überlegt, das Programm für Aussteiger aus der rechtsextremen Szene von jährlich 260.000 Euro weiter aufzustocken. Dem Zwickauer Trio werden unter anderem zehn Morde zur Last gelegt.

Das Programm war erst im vergangenen Oktober erweitert worden. Demnach können sich Ausstiegswillige an eine Telefonhotline wenden und sozialpädagogisch unterstützt werden. Über den bisherigen Erfolg des Programms wollte der Staatssekretär keine Angaben machen. Das seien hochsensible Daten, hieß es. (dpa)


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