Sachsen
Samstag, 10. Oktober 2009
Sachsens Mostkelterer wollen Patenschaften für Obstbäume
Dresden - Sachsens Mostkelterer werben für die Übernahme von Patenschaften für Obstbäume an Straßenrändern. Diese könnten von Schulklassen, aber auch von Einzelpersonen übernommen werden, sagte die langjährige Vorsitzende im Fruchtsaftverband Sachsen, Erika Schäplitz, der Nachrichtenagentur ddp.
So könne verhindert werden, dass reife Äpfel, Birnen oder Pflaumen ungenutzt bleiben und verfaulen, heißt es bei dem Verband, in dem 23 Keltereibetriebe aus Sachsen und weitere 15 aus anderen ostdeutschen Ländern zusammengeschlossen sind.
Schäplitz verweist auf gute Erfahrungen in Bundesländern wie Hessen. Zugleich warb sie dafür, an Nebenstraßen wieder verstärkt Obstbäume zu pflanzen, um den Verlust alter Bäume auszugleichen. Obstgehölze gehörten in Sachsen nicht nur zum typischen Landschaftsbild, die Früchte eigneten sich auch sehr gut zur Saftherstellung.
Das Umweltministerium steht Patenschaften etwa durch Schulklassen aufgeschlossen gegenüber. Es gebe Überlegungen, den Vorschlag in ein Projekt zu integrieren, mit dem bereits die Anlage von Streuobstwiesen und der Aufbau „regionaler Streuobst-Kreisläufe“ im Freistaat gefördert werden, sagte ein Ministeriumssprecher auf Anfrage.
Ein Programm, mit dem schon jetzt die Anpflanzung und der Schnitt von Bäumen bezuschusst werden, beziehe sich zudem neben Streuobstwiesen auch auf „wegbegleitende Obstbäume“. Obstgehölze an Straßenrändern könnten als Ausgleichsmaßnahme bei Bauvorhaben gepflanzt werden. (ddp)
So könne verhindert werden, dass reife Äpfel, Birnen oder Pflaumen ungenutzt bleiben und verfaulen, heißt es bei dem Verband, in dem 23 Keltereibetriebe aus Sachsen und weitere 15 aus anderen ostdeutschen Ländern zusammengeschlossen sind.
Schäplitz verweist auf gute Erfahrungen in Bundesländern wie Hessen. Zugleich warb sie dafür, an Nebenstraßen wieder verstärkt Obstbäume zu pflanzen, um den Verlust alter Bäume auszugleichen. Obstgehölze gehörten in Sachsen nicht nur zum typischen Landschaftsbild, die Früchte eigneten sich auch sehr gut zur Saftherstellung.
Das Umweltministerium steht Patenschaften etwa durch Schulklassen aufgeschlossen gegenüber. Es gebe Überlegungen, den Vorschlag in ein Projekt zu integrieren, mit dem bereits die Anlage von Streuobstwiesen und der Aufbau „regionaler Streuobst-Kreisläufe“ im Freistaat gefördert werden, sagte ein Ministeriumssprecher auf Anfrage.
Ein Programm, mit dem schon jetzt die Anpflanzung und der Schnitt von Bäumen bezuschusst werden, beziehe sich zudem neben Streuobstwiesen auch auf „wegbegleitende Obstbäume“. Obstgehölze an Straßenrändern könnten als Ausgleichsmaßnahme bei Bauvorhaben gepflanzt werden. (ddp)







