Sachsen
Mittwoch, 15. Juni 2011
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Sachsen wirbt für mehr Deutschlandstipendien
Dresden. Sachsen rührt die Werbetrommel für das Deutschlandstipendium. Dahinter verbirgt sich ein finanzielle Hilfe von monatlich 300 Euro, die Studenten zu gleichen Teilen vom Bund und privaten Geldgebern erhalten können.
Obwohl die Offerte bekannt ist, haben im laufenden Sommersemester nur die TU Chemnitz, die Bergakademie Freiberg und die Palucca Hochschule für Tanz in Dresden Deutschland-Stipendiaten. Weitere sechs staatliche Einrichtungen wollen im Wintersemester folgen. Sachsens Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) lobte gestern das Stipendium als neue Säule der Studienfinanzierung. Das Geld ist nur an Leistungskriterien geknüpft. Ex-Regierungschef Kurt Biedenkopf (CDU) war gestern Redner einer Veranstaltung zu dem Stipendium. Am Rande äußerte er sich über den Fachkräftemangel in Deutschland. Biedenkopf sieht einen „gefährlichen Zungenschlag“ darin, das Problem auf einen Import von Experten zu reduzieren. Es dürfe nicht in einer Weise gelöst werden, dass es zu Spannungen mit den Herkunftsländern Betroffener führe. Biedenkopf sieht die Pflicht vielmehr darin, dem Problem hier zu begegnen – zum Beispiel mit dem Deutschlandstipendium. Sachsens Regierung hatte sich wiederholt für die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte stark gemacht. (dpa)
Obwohl die Offerte bekannt ist, haben im laufenden Sommersemester nur die TU Chemnitz, die Bergakademie Freiberg und die Palucca Hochschule für Tanz in Dresden Deutschland-Stipendiaten. Weitere sechs staatliche Einrichtungen wollen im Wintersemester folgen. Sachsens Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) lobte gestern das Stipendium als neue Säule der Studienfinanzierung. Das Geld ist nur an Leistungskriterien geknüpft. Ex-Regierungschef Kurt Biedenkopf (CDU) war gestern Redner einer Veranstaltung zu dem Stipendium. Am Rande äußerte er sich über den Fachkräftemangel in Deutschland. Biedenkopf sieht einen „gefährlichen Zungenschlag“ darin, das Problem auf einen Import von Experten zu reduzieren. Es dürfe nicht in einer Weise gelöst werden, dass es zu Spannungen mit den Herkunftsländern Betroffener führe. Biedenkopf sieht die Pflicht vielmehr darin, dem Problem hier zu begegnen – zum Beispiel mit dem Deutschlandstipendium. Sachsens Regierung hatte sich wiederholt für die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte stark gemacht. (dpa)







