Sachsen
Montag, 6. September 2010
Pionierprojekt in Leipzig: Spitzensport und Ausbildung
Leipzig. Der sächsische Kultusminister Roland Wöller hat am Montag den offiziellen Startschuss für das bundesweit einmalige Projekt „Duale Höchstleistung: Sportler und Ausbildung“ gegeben. Es handelt sich dabei um eine Berufsausbildung für Leistungssportler zum Bürokaufmann. Wöller sprach von „einer großen Chance für die Pioniere, die sich mit dieser Ausbildung die Möglichkeit einer Rückfahrkarte in die Wirtschaft“ sichern.
Unter Federführung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig konnte sich nun eine Klasse mit 14 Leistungsträgern bilden, die an der Gutenbergschule im Beruflichen Schulzentrum Leipzig, eine von drei auf viereinhalb Jahren gestreckte Ausbildung absolvieren. Der Schulbeginn für die erste Sportklasse erfolgte bereits am 1. September. Um sich für die Lehre zu qualifizieren, bedarf es einer Empfehlung des Stützpunkttrainers, mindestens dem Besitz des Landeskaderstatus und der Zugehörigkeit zum Olympiastützpunkt Leipzig.
Die Ausbildung sieht einen angepassten Lehrplan vor, der im Winter den theoretischen Teil beinhaltet und in den Sommermonaten den betrieblichen Inhalt vermittelt. Dabei können die Auszubildenden unter Einhaltung der Ausbildungsverordnung für Wettkämpfe und Trainingslager freigestellt werden. Eine für Leistungssportler zugeschnittene Ausbildung gab es bisher nur bei der Sächsischen Polizei im Rahmen der Sportfördergruppe. (dpa)
Unter Federführung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig konnte sich nun eine Klasse mit 14 Leistungsträgern bilden, die an der Gutenbergschule im Beruflichen Schulzentrum Leipzig, eine von drei auf viereinhalb Jahren gestreckte Ausbildung absolvieren. Der Schulbeginn für die erste Sportklasse erfolgte bereits am 1. September. Um sich für die Lehre zu qualifizieren, bedarf es einer Empfehlung des Stützpunkttrainers, mindestens dem Besitz des Landeskaderstatus und der Zugehörigkeit zum Olympiastützpunkt Leipzig.
Die Ausbildung sieht einen angepassten Lehrplan vor, der im Winter den theoretischen Teil beinhaltet und in den Sommermonaten den betrieblichen Inhalt vermittelt. Dabei können die Auszubildenden unter Einhaltung der Ausbildungsverordnung für Wettkämpfe und Trainingslager freigestellt werden. Eine für Leistungssportler zugeschnittene Ausbildung gab es bisher nur bei der Sächsischen Polizei im Rahmen der Sportfördergruppe. (dpa)






