Sachsen
Donnerstag, 12. Januar 2012
Leipziger Vierlingsmama darf mit Mädchen kuscheln
Leipzig. Der ersehnte Moment ist da: Die Eltern der eineiigen Vierlinge aus Leipzig dürfen mit ihren Mädchen kuscheln. Am Donnerstagnachmittag sollte es soweit sein, sagte der Frühgeburtenmediziner Ulrich Thome von der Uniklinik Leipzig. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte er über den stabilen Zustand der Frühchen, die am 6. Januar geboren wurden. Nur die Zweitgeborene Sophie wird sich wohl noch einen Tag länger gedulden müssen, bis sie mit Mama und Papa schmusen darf. Sie hatte Probleme, alleine zu atmen. Doch die Beatmungsmaschine sollte am Donnerstag abgenommen werden. „Wir trauen ihr das zu, dass sie das gut macht“, sagte Thome.
„Es fällt mir schwer, sie nicht in den Arm zu nehmen“, hatte die 31 Jahre alte Mutter der Vierlinge nach Angaben des Fernsehsenders RTL noch kürzlich gesagt. Nun bekommt die gelernte Friseurin endlich ihre Mädchen auf die nackte Haut gelegt. „Die Kinder bleiben länger auf der Brust, sonst wird das zu stressig für die Kinder“, sagte Thome.
Das Interesse an den vier Schwestern reißt nicht ab. Von Mützchen über Söckchen bis Windeln - zahlreiche Menschen haben den Eltern Hilfe angeboten. „Es gibt eine große Sympathie für die Familie und viele Angebote“, hieß von der Klinik. Etliche Anrufe und Mails erreichten seien in dem Haus angekommen. „Das geht von Privatpersonen bis zu Vertretern von Firmen und Institutionen.“ Auch ein aufbauender Brief einer Vierlingsmama aus England sei dabei gewesen. Die Anfragen und Schreiben würden an die Eltern weitergeleitet.
Während die Mutter der vier Mädchen bereits am Mittwoch entlassen wurde, müssen Laura, Sophie, Jasmin und Kim noch mehrere Wochen auf der Frühchenstation bleiben. (dpa)
„Es fällt mir schwer, sie nicht in den Arm zu nehmen“, hatte die 31 Jahre alte Mutter der Vierlinge nach Angaben des Fernsehsenders RTL noch kürzlich gesagt. Nun bekommt die gelernte Friseurin endlich ihre Mädchen auf die nackte Haut gelegt. „Die Kinder bleiben länger auf der Brust, sonst wird das zu stressig für die Kinder“, sagte Thome.
Das Interesse an den vier Schwestern reißt nicht ab. Von Mützchen über Söckchen bis Windeln - zahlreiche Menschen haben den Eltern Hilfe angeboten. „Es gibt eine große Sympathie für die Familie und viele Angebote“, hieß von der Klinik. Etliche Anrufe und Mails erreichten seien in dem Haus angekommen. „Das geht von Privatpersonen bis zu Vertretern von Firmen und Institutionen.“ Auch ein aufbauender Brief einer Vierlingsmama aus England sei dabei gewesen. Die Anfragen und Schreiben würden an die Eltern weitergeleitet.
Während die Mutter der vier Mädchen bereits am Mittwoch entlassen wurde, müssen Laura, Sophie, Jasmin und Kim noch mehrere Wochen auf der Frühchenstation bleiben. (dpa)







