Sachsen
Freitag, 26. Februar 2010
Leipzig und Dresden finanzieren freie Radios
Die Zukunft der freien Sender "Radio Blau" (Leipzig) und "coloRadio" (Dresden) ist zumindest für dieses Jahr gesichert.
Leipzig/Dresden - Die Stadträte der beiden Kommunen stimmten nach Angaben der Linken zu, die Sende- und Leitungskosten für 2010 zu übernehmen. „Dies ist den beiden Großstädten gerade in Zeiten schwerster finanzieller Belastungen für die Kommunen hoch anzurechnen“, erklärte der medienpolitische Sprecher der Linken- Fraktion im Landtag, Falk Neubert, am Freitag. Offen sei, wie es mit „Radio T“ (Chemnitz) weitergeht. Neubert forderte den Chemnitzer Stadtrat auf, dem Beispiel Leipzigs und Dresdens zu folgen.
Die Sendekosten der drei freien Radios in Sachsen waren bis 2009 vom Privatradio Apollo getragen worden. Zum Ende des Jahres war die Vereinbarung aber gekündigt worden. „Radio Blau“, „coloRadio“ und „Radio T“ senden seither auf eigene Rechnung weiter, können dies finanziell langfristig aber nicht durchhalten.
Die Macher von „Radio Blau“ reagierten erfreut auf den einmaligen Zuschuss von 20 000 Euro. „Zugleich sehen wir aber weiterhin die Landesregierung in der Pflicht, auch eine dauerhafte landesrechtliche Lösung durch eine Änderung des Privatrundfunkgesetzes herbeizuführen“, teilten sie auf ihrer Homepage mit. Sprecher der CDU/FDP-Koalition in Sachsen hatten allerdings erklärt, dass sie die Zukunft der freien Radios im Internet sehen. (dpa)
Die Sendekosten der drei freien Radios in Sachsen waren bis 2009 vom Privatradio Apollo getragen worden. Zum Ende des Jahres war die Vereinbarung aber gekündigt worden. „Radio Blau“, „coloRadio“ und „Radio T“ senden seither auf eigene Rechnung weiter, können dies finanziell langfristig aber nicht durchhalten.
Die Macher von „Radio Blau“ reagierten erfreut auf den einmaligen Zuschuss von 20 000 Euro. „Zugleich sehen wir aber weiterhin die Landesregierung in der Pflicht, auch eine dauerhafte landesrechtliche Lösung durch eine Änderung des Privatrundfunkgesetzes herbeizuführen“, teilten sie auf ihrer Homepage mit. Sprecher der CDU/FDP-Koalition in Sachsen hatten allerdings erklärt, dass sie die Zukunft der freien Radios im Internet sehen. (dpa)






