Sachsen
Donnerstag, 2. September 2010
Karl-May-Museum in Radebeul wird erweitert
Damit der 100. Todestag des Schriftstellers Karl May würdig begangen werden kann, wird auf dem Museumsgelände in Radebeul kräftig umgebaut und die Ausstellungsräume überarbeitet.
Das geplante Besucherzentrum des Karl-May-Museums. Der Eingang zum Museum mit dem sich anschließenden Indianerdorf und dem Erlebnispfad soll ab Herbst 2013 an der Meißner Straße sein. Animation: AT2 Architektur Tragwerk
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Radebeul. Rechtzeitig zum 100. Todestag Karl Mays im Jahr 2012 wird das Museum am früheren Wohnsitz des Dichters in Radebeul bei Dresden einer gründlichen Verjüngungskur unterzogen. Für rund vier Millionen Euro werden unter anderem neue Gebäude auf dem Gartengelände gebaut. „Villa Shatterhand“, das damalige Wohnhaus, und die „Villa Bärenfett“ werden saniert, teilte das Karl-May- Museum am Donnerstag mit. Das Geld solle durch Spenden aufgebracht werden. In das Museum kommen jährlich etwa 60 000 Besucher.
In der „Villa Bärenfett“, einem Blockhaus aus dem Jahre 1926, sind vor allem Gegenstände aus dem Alltag der Indianer Nordamerikas zu sehen. Die Ausstellung entspreche nicht mehr heutigen Anforderungen, hieß es. Aus dem gleichen Grund wird auch die Präsentation im einstigen Wohnhaus Mays überarbeitet.
Die „Villa Shatterhand“ war 1995 letztmalig umgestaltet worden, als die Bibliothek sowie die Einrichtung von Empfangs- und Arbeitszimmer nach Jahren der Abwesenheit zurückkehrten. In jenen Räumen sind auch der legendäre „Henrystutzen“ - das „Zaubergewehr“ Old Shatterhands - sowie die „Silberbüchse“ - angeblich das Gewehr Winnetous - zu sehen.
Allein drei Millionen Euro kostet nach Museumsangaben der Bau eines neuen Besucherzentrums mit größerem Museumsladen sowie Kassenräumen, Garderoben und Restaurant. Das Vortrags- und Vorführzentrum wird von einem Gebäude in Form eines Indianer-Tipis bekrönt. Die ersten Besuchergruppen sollen 2013 in dem neuen Haus in Empfang genommen werden - 100 Jahre nach Gründung der Karl-May- Stiftung. Schon 2011 soll der Bau eines Hauses für die Museumspädagogik und eines Karl-May-Erlebnispfades für Kinder beginnen. (dpa)
In der „Villa Bärenfett“, einem Blockhaus aus dem Jahre 1926, sind vor allem Gegenstände aus dem Alltag der Indianer Nordamerikas zu sehen. Die Ausstellung entspreche nicht mehr heutigen Anforderungen, hieß es. Aus dem gleichen Grund wird auch die Präsentation im einstigen Wohnhaus Mays überarbeitet.
Die „Villa Shatterhand“ war 1995 letztmalig umgestaltet worden, als die Bibliothek sowie die Einrichtung von Empfangs- und Arbeitszimmer nach Jahren der Abwesenheit zurückkehrten. In jenen Räumen sind auch der legendäre „Henrystutzen“ - das „Zaubergewehr“ Old Shatterhands - sowie die „Silberbüchse“ - angeblich das Gewehr Winnetous - zu sehen.
Allein drei Millionen Euro kostet nach Museumsangaben der Bau eines neuen Besucherzentrums mit größerem Museumsladen sowie Kassenräumen, Garderoben und Restaurant. Das Vortrags- und Vorführzentrum wird von einem Gebäude in Form eines Indianer-Tipis bekrönt. Die ersten Besuchergruppen sollen 2013 in dem neuen Haus in Empfang genommen werden - 100 Jahre nach Gründung der Karl-May- Stiftung. Schon 2011 soll der Bau eines Hauses für die Museumspädagogik und eines Karl-May-Erlebnispfades für Kinder beginnen. (dpa)







