Sachsen
Samstag, 4. Februar 2012
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Gewerkschaft warnt vor wachsendem Frust bei Lehrern
Dresden. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) registriert wachsenden Frust bei Sachsens Lehrern. Sollten wegen des Lehrermangels junge Kollegen mit Beamtenstatus und besseren Konditionen aus anderen Ländern nach Sachsen gelockt werden, dürfte der Gang in die „innere Emigration“ weiter zunehmen, sagte GEW-Chefin Sabine Gerold am Freitag. Lehramtsstudent Burkhard Naumann, Sprecher der Nachwuchsorganisation „Junge GEW“, berichtete von einem düsteren Stimmungsbild unter den Lehramtsstudenten. „Es wird viel darüber diskutiert, wie man sich in anderen Ländern bewirbt. Das ist das Hauptthema.“ Die GEW warnte erneut vor einer „Zwei-Klassen-Gesellschaft in den Lehrerzimmern“. Die Benachteiligung sächsischer Pädagogen sei eine wesentliche Ursache für das jetzige Nachwuchsproblem. Nachteile Sachsens bei der Konkurrenz um den Nachwuchs könnten durch tarifliche und gesetzliche Maßnahmen ausgeglichen werden. (dpa)







