Sachsen
Montag, 14. Juni 2010
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Brandenburgs Bauern werden Opfer von Dieben
Traktorenklau nimmt zu, Schutz ist nur schwer möglich. In der Oberlausitz gibt es deshalb heute eine Sicherheitskonferenz.
Potsdam/Eberswalde. Das Wetter und Schädlinge sind ihre natürlichen Feinde – inzwischen leiden Landwirte aber zunehmend unter professionellen Bösewichten. Immer häufiger werden sie zum Opfer von Diebstählen, ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa. „Belegen können wir das nicht, aber gefühlt ist das deutlich angestiegen“, sagte der Sprecher des Landesbauernverbandes Brandenburg, Holger Brantsch. „Geklaut wird die ganze Palette: Von der neuesten Maschine bis zum normalen Trecker.“
Im vergangenen Jahr entstand so ein Gesamtschaden von knapp 1,18 Millionen Euro, berichtet das Landeskriminalamt (LKA). Tendenz steigend – in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres erreichte der Schaden bereits 602800 Euro.
Laut LKA ist ein gesteigertes Interesse der Langfinger für Traktoren und landwirtschaftliche Maschine zu beobachten, Diebstähle von Rad- oder Hofladern sind dagegen leicht rückläufig. „Früher haben die Bauern ihre Maschine bei der Ernte auch mal draußen auf dem Feld gelassen – das ist lange vorbei“, schilderte Verbandssprecher Brantsch. Die Landwirte versuchten die Maschinen und Fahrzeuge so gut es geht zu schützen.
Den Oberlausitzer Bauern geht es ähnlich. Sie wollen heute gemeinsam mit der Polizei und Politikern Maßnahmen gegen den zunehmenden Diebstahl von Landwirtschaftsmaschinen auf einer Sicherheitskonferenz besprechen. Im Frühjahr waren hier etwa zehn Traktoren – meist gleich mit Anhänger – verschwunden. (dpa/SZ)
Im vergangenen Jahr entstand so ein Gesamtschaden von knapp 1,18 Millionen Euro, berichtet das Landeskriminalamt (LKA). Tendenz steigend – in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres erreichte der Schaden bereits 602800 Euro.
Laut LKA ist ein gesteigertes Interesse der Langfinger für Traktoren und landwirtschaftliche Maschine zu beobachten, Diebstähle von Rad- oder Hofladern sind dagegen leicht rückläufig. „Früher haben die Bauern ihre Maschine bei der Ernte auch mal draußen auf dem Feld gelassen – das ist lange vorbei“, schilderte Verbandssprecher Brantsch. Die Landwirte versuchten die Maschinen und Fahrzeuge so gut es geht zu schützen.
Den Oberlausitzer Bauern geht es ähnlich. Sie wollen heute gemeinsam mit der Polizei und Politikern Maßnahmen gegen den zunehmenden Diebstahl von Landwirtschaftsmaschinen auf einer Sicherheitskonferenz besprechen. Im Frühjahr waren hier etwa zehn Traktoren – meist gleich mit Anhänger – verschwunden. (dpa/SZ)







