Sport
Montag, 30. August 2010
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Kontrolleur betrügt mit eigenem Urin
Doping
Berlin. Einen bisher noch nie dagewesenen Fall von Betrug bei Doping-Kontrollen in Deutschland hat die ARD gestern öffentlich gemacht. Demnach sollen Doping-Kontrolleure einer Mannheimer Firma betrogen haben, indem sie beauftragte und abgerechnete Proben mit eigenem Urin abfüllten. Dies betraf das Frauen-Pokalspiel Mainz gegen Trier sowie eine weitere Partie. Zudem wurden Unterschriften der angeblich kontrollierten Spielerinnen gefälscht. Mindestens acht Proben, die jeweils etwa 400 Euro kosten, wurden auf der heimischen Toilette gefüllt. Derzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft Mannheim. Dem Deutschen Handball-Bund (DHB) sind die Vorgänge seit einem halben Jahr bekannt. Er kündigte der betroffenen Mannheimer Firma. (dpa)







