Politik
Samstag, 4. Februar 2012
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Jeder Vierte stirbt an Krebs
Wiesbaden. In Deutschland stirbt jeder Vierte an Krebs. Im Jahr 2010 waren diese Erkrankungen die Ursache für den Tod von 218889 Menschen. Die Zahl der Krebstoten stieg gegenüber 2009 um knapp 3000, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mit.
Krebs ist nach Herz-Kreislauferkrankungen (352689 Tote) weiter die zweithäufigste Todesursache. Die meisten Krebsopfer starben an Lungen- und Bronchialtumoren – fast 43000 Menschen. Der Hauptgrund hierfür ist Forschern zufolge das Rauchen. Danach folgte Brustkrebs mit 17573 Todesfällen. An dritter und vierter Stelle standen bösartige Geschwülste des Dickdarms (17161) und der Bauchspeicheldrüse (15488). Der häufigste tödliche Tumor bei Männern ist Lungen- und bei Frauen Brustkrebs.
Nach Angaben der Internationalen Union für Krebskontrolle könnte ein Drittel aller Todesfälle durch eine gesunde Lebensweise – darunter Sport und eine gute Ernährung – vermieden werden. Übergewicht droht bundesweit zum Risikofaktor Nummer1 zu werden, teilte das Deutsche Krebsforschungszentrum mit. Da die Zahl der übergewichtigen Menschen deutlich zugenommen hat, dürfte die Zahl dieser Krebskranken auch steigen. Einen Zusammenhang gibt es bei Nieren- und Darmkrebs, Brustkrebs nach den Wechseljahren sowie Tumoren der Gebärmutterschleimhaut. (dpa)
Krebs ist nach Herz-Kreislauferkrankungen (352689 Tote) weiter die zweithäufigste Todesursache. Die meisten Krebsopfer starben an Lungen- und Bronchialtumoren – fast 43000 Menschen. Der Hauptgrund hierfür ist Forschern zufolge das Rauchen. Danach folgte Brustkrebs mit 17573 Todesfällen. An dritter und vierter Stelle standen bösartige Geschwülste des Dickdarms (17161) und der Bauchspeicheldrüse (15488). Der häufigste tödliche Tumor bei Männern ist Lungen- und bei Frauen Brustkrebs.
Nach Angaben der Internationalen Union für Krebskontrolle könnte ein Drittel aller Todesfälle durch eine gesunde Lebensweise – darunter Sport und eine gute Ernährung – vermieden werden. Übergewicht droht bundesweit zum Risikofaktor Nummer1 zu werden, teilte das Deutsche Krebsforschungszentrum mit. Da die Zahl der übergewichtigen Menschen deutlich zugenommen hat, dürfte die Zahl dieser Krebskranken auch steigen. Einen Zusammenhang gibt es bei Nieren- und Darmkrebs, Brustkrebs nach den Wechseljahren sowie Tumoren der Gebärmutterschleimhaut. (dpa)







