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Meißen
Donnerstag, 8. Juli 2010
(Sächsische Zeitung)

Betriebsrat will schnelle Hilfe für Gekündigte


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Julia Ruland (r.) aus Aachen lässt sich im Laden in der Manufaktur von Mitarbeiterin Petra Bönsch beraten. Der Umsatz in den firmeneigenen Boutiquen ist im ersten Halbjahr um 30 Prozent gestiegen. Allerdings sind ganze Marktsegmente wie die der Services weggebrochen. Foto: Claudia Hübschmann

Meißen. Um den angekündigten betriebsbedingten Abbau von 162 Vollzeitstellen in der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen abzufedern, soll innerhalb der kommenden drei Wochen ein Sozialplan mit der Geschäftsführung verhandelt werden. Das sagte Peter Kohl, Betriebsratschef der Manufaktur, gestern.

Dabei solle auch die mögliche Gründung einer Transfergesellschaft geprüft werden. Kohl führt die jetzige Situation auf Überkapazitäten zurück. Sie sind dadurch entstanden, dass ganze Käuferschichten für Meissener Porzellan weggebrochen seien. Dennoch habe der Freistaat Sachsen als alleiniger Gesellschafter der Porzellan-Manufaktur „wirklich alles versucht, um die Mitarbeiter so lange als möglich zu halten“. (SZ)


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