Meißen
Sonntag, 14. März 2010
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Meißner Albrechtsburg für 21 Millionen Euro saniert
Von Harald Daßler
Seit 1993 liefen die Arbeiten an der Meißner Albrechtsburg . In diesem Jahr werden mindestens 150 000 Besucher erwartet.
Mindestens 150000 Besucher sollen noch in diesem Jahr zur Albrechtsburg in Meißen kommen. Diese Erwartung gab Schlossherr Uwe Michel am Freitag bekannt, als sich Sachsens Finanzminister Georg Unland (CDU) in den Räumen der Burg umsah. Kurz vor dem Ende der seit 1993 andauernden Sanierungsarbeiten nahm der Gast aus Dresden fertige Räume ebenso in Augenschein wie erste Exponate der Sonderausstellung „Der Stein der Weis(s)en“, die Burg und Stadt einen Zulauf an Besuchern bringen soll.
Alle Etagen barrierefrei
Der Freistaat hat bislang 21 Millionen Euro investiert und will 2010/11 weitere fünf Millionen ausgeben, um das Schloss nach Worten von Sachsens oberstem Schlösserchef Christian Striefler „aus dem Dornröschenschlaf“ zu holen. Dazu wurden Prachträume und Gewölbe kunstvoll restauriert. Völlig neu gestaltetet wird der Eingangsbereich, der ein großzügiges Entree mit Information, Kasse, Shop und Museumscafé erhält. Damit steile Treppen für Besucher keine Hindernisse bilden, wurde für 900000 Euro ein Fahrstuhl denkmalverträglich in die Burg eingebaut. Dadurch können alle Etagen barrierefrei erschlossen werden, erklärte der Dresdner Leiter des Sächsischen Immobilien- und Baumanagements (SIB) Ludwig Coulin. Treppen im Eingangsbereich wurden mit Hebetechnik für Rollstuhlfahrer ausgestattet. Die alte Stadttreppe durch die Burg wurde so umgestaltet, dass steile Stufen den ganztägigen öffentlichen Durchgang von der Leipziger Straße aus nicht mehr behindern.
Ob die bald in neuem Glanz erstrahlende Burg größere Besucherscharen anzieht, hängt von der Resonanz auf die Sonderausstellung zum Manufaktur-Jubiläum ab. Die Schau „Der Stein der Weis(s)en“, die Ministerpräsident Stanislaw Tillich am 7. Mai eröffnet, will die Geschichte des europäischen Porzellans sinnlich-erlebbar darstellen. „Die Besucher sollen durch Vibrationen, Gerüche und Geräusche spüren, wie es hier vor 300 Jahren in der Produktionsstätte des Porzellans war“, so Christian Striefler.
Ticketbuchung über Internet
Das Symbol der Ausstellung, ein aus Polyester nachgebildeter überdimensionaler Porzellan-Schneider, wirbt seit dieser Woche für Meißen. Nach seiner Präsentation auf der Internationalen Tourismus-Börse wird er bis zum Beginn der Schau auf dem Berliner Hauptbahnhof, auf Bahnhöfen in Dresden und Leipzig sowie an der Brühlschen Terrasse in Dresden werben. Ab sofort können Besucher Tickets und Führungen per Internet buchen. Ludwig Coulin wies darauf hin, dass der Schrägaufzug zum Burgberg und das Parkdeck in der Meisastraße erst im Spätsommer zur Verfügung stehen. Auch die Pflasterarbeiten werden bis Anfang Mai nicht vollständig erledigt sein, weil archäologische Funde und Frost für Verzögerungen sorgten. Sollte das mit steigenden Kosten verbunden sein, so bleibt es dabei, dass sich Freistaat und Meißen die Kosten teilen.
Alle Etagen barrierefrei
Der Freistaat hat bislang 21 Millionen Euro investiert und will 2010/11 weitere fünf Millionen ausgeben, um das Schloss nach Worten von Sachsens oberstem Schlösserchef Christian Striefler „aus dem Dornröschenschlaf“ zu holen. Dazu wurden Prachträume und Gewölbe kunstvoll restauriert. Völlig neu gestaltetet wird der Eingangsbereich, der ein großzügiges Entree mit Information, Kasse, Shop und Museumscafé erhält. Damit steile Treppen für Besucher keine Hindernisse bilden, wurde für 900000 Euro ein Fahrstuhl denkmalverträglich in die Burg eingebaut. Dadurch können alle Etagen barrierefrei erschlossen werden, erklärte der Dresdner Leiter des Sächsischen Immobilien- und Baumanagements (SIB) Ludwig Coulin. Treppen im Eingangsbereich wurden mit Hebetechnik für Rollstuhlfahrer ausgestattet. Die alte Stadttreppe durch die Burg wurde so umgestaltet, dass steile Stufen den ganztägigen öffentlichen Durchgang von der Leipziger Straße aus nicht mehr behindern.
Ob die bald in neuem Glanz erstrahlende Burg größere Besucherscharen anzieht, hängt von der Resonanz auf die Sonderausstellung zum Manufaktur-Jubiläum ab. Die Schau „Der Stein der Weis(s)en“, die Ministerpräsident Stanislaw Tillich am 7. Mai eröffnet, will die Geschichte des europäischen Porzellans sinnlich-erlebbar darstellen. „Die Besucher sollen durch Vibrationen, Gerüche und Geräusche spüren, wie es hier vor 300 Jahren in der Produktionsstätte des Porzellans war“, so Christian Striefler.
Ticketbuchung über Internet
Das Symbol der Ausstellung, ein aus Polyester nachgebildeter überdimensionaler Porzellan-Schneider, wirbt seit dieser Woche für Meißen. Nach seiner Präsentation auf der Internationalen Tourismus-Börse wird er bis zum Beginn der Schau auf dem Berliner Hauptbahnhof, auf Bahnhöfen in Dresden und Leipzig sowie an der Brühlschen Terrasse in Dresden werben. Ab sofort können Besucher Tickets und Führungen per Internet buchen. Ludwig Coulin wies darauf hin, dass der Schrägaufzug zum Burgberg und das Parkdeck in der Meisastraße erst im Spätsommer zur Verfügung stehen. Auch die Pflasterarbeiten werden bis Anfang Mai nicht vollständig erledigt sein, weil archäologische Funde und Frost für Verzögerungen sorgten. Sollte das mit steigenden Kosten verbunden sein, so bleibt es dabei, dass sich Freistaat und Meißen die Kosten teilen.







