Kultur
Samstag, 4. Februar 2012
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Depotschätze ans Licht
Für die zweite große Sonderschau im Albertinum schöpfen die Neuen Meister aus dem eigenen Bestand.
Einige der Bilder für die große Sonderschau „geteilt/ungeteilt“, die am 7. Februar eröffnet wird, seien noch nie gezeigt worden und seit 1950 im Depot gewesen, sagte Direktor Ulrich Bischoff. „Die ganze Etage wird neu eingerichtet.“ Es geht um Kunst in Deutschland. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Dresdner Künstlern wie Hermann Glöckner und Max Uhlig. „Wir zeigen etwa 40 unserer 800 Bilder aus der DDR-Zeit.“
Insgesamt sollen rund 120 Werke exemplarisch die Kunst von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart veranschaulichen. Dabei gebe es Begegnungen mit Bekanntem wie Walter Womackas Gemälde „Am Strand“ aus dem Jahr 1962. Dieses Bild zierte eine DDR-Briefmarke und hing als Reproduktion in vielen Wohnzimmern. Aber auch Unbekanntes wird zu sehen sein. Das Spektrum reicht von Werken wie „Tod von Dresden“ von Wilhelm Lachnit über ein expressiv-abstraktes Frühwerk von Karl Otto Götz oder A.R. Pencks „Denkmal für das geteilte Deutschland“. Außerdem sind Videoarbeiten der jüngeren Künstlergeneration zu sehen.
Aus der Schau „Das versprochene Land“ bleiben vier Leihgaben von Sigmar Polke (1941 – 2010) an der Elbe. Diese Bilder und eins aus dem Bestand der Galerie Neue Meister füllen künftig einen Polke-Saal. Mit Gerhard Richter, Georg Baselitz, Polke und Penck sind in Dresden dann vier wichtige Gegenwartskünstler mit eigenen Räumen präsent. (dpa)
Das Albertinum (Brühlsche Terrasse) ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Insgesamt sollen rund 120 Werke exemplarisch die Kunst von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart veranschaulichen. Dabei gebe es Begegnungen mit Bekanntem wie Walter Womackas Gemälde „Am Strand“ aus dem Jahr 1962. Dieses Bild zierte eine DDR-Briefmarke und hing als Reproduktion in vielen Wohnzimmern. Aber auch Unbekanntes wird zu sehen sein. Das Spektrum reicht von Werken wie „Tod von Dresden“ von Wilhelm Lachnit über ein expressiv-abstraktes Frühwerk von Karl Otto Götz oder A.R. Pencks „Denkmal für das geteilte Deutschland“. Außerdem sind Videoarbeiten der jüngeren Künstlergeneration zu sehen.
Aus der Schau „Das versprochene Land“ bleiben vier Leihgaben von Sigmar Polke (1941 – 2010) an der Elbe. Diese Bilder und eins aus dem Bestand der Galerie Neue Meister füllen künftig einen Polke-Saal. Mit Gerhard Richter, Georg Baselitz, Polke und Penck sind in Dresden dann vier wichtige Gegenwartskünstler mit eigenen Räumen präsent. (dpa)
Das Albertinum (Brühlsche Terrasse) ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.







