Kultur
Donnerstag, 9. September 2010
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Berlin bekommt ein Stück der Kastanie von Anne Frank
Amsterdam. Das Jüdische Museum in Berlin bekommt ein Stück der kürzlich von einem Sturm gefällten Anne-Frank-Kastanie in Amsterdam. Auch jüdische Museen in New York, Tel Aviv und Amsterdam sollen Teile des Baums erhalten, den Anne Frank einst als Zeichen der Lebensfreude und Hoffnung von ihrem Hinterhausversteck aus betrachtete und in ihrem weltberühmten Tagebuch beschrieb.
Der mehr als 150 Jahre alte und 23 Meter hohe Baum auf dem Nachbargrundstück des Kriegsversteck der Familie Frank war am 23. August umgestürzt. Der Stamm war seit Jahren von Pilzen befallen und wurde durch ein Stützkorsett aufrecht gehalten. Aus aller Welt gingen Anfragen und Vorschläge zur Nutzung der Baumreste ein. Sie reichten von dem Antrag, aus der Kastanie Möbel herstellen zu dürfen, bis hin zu dem Vorschlag, aus den Baumresten Papier herzustellen und darauf Sonderausgaben des Tagebuchs von Anne Frank zu drucken. (dpa)
Der mehr als 150 Jahre alte und 23 Meter hohe Baum auf dem Nachbargrundstück des Kriegsversteck der Familie Frank war am 23. August umgestürzt. Der Stamm war seit Jahren von Pilzen befallen und wurde durch ein Stützkorsett aufrecht gehalten. Aus aller Welt gingen Anfragen und Vorschläge zur Nutzung der Baumreste ein. Sie reichten von dem Antrag, aus der Kastanie Möbel herstellen zu dürfen, bis hin zu dem Vorschlag, aus den Baumresten Papier herzustellen und darauf Sonderausgaben des Tagebuchs von Anne Frank zu drucken. (dpa)






