Kultur
Montag, 9. Januar 2012
53.000 Besucher sahen Malerei der 20er Jahre
Dresden. Mit einer Resonanz von 53.000 Besuchern in drei Monaten ist die Sonderausstellung „Die Neue Sachlichkeit in Dresden“ der Galerie Neue Meister zu Ende gegangen. Die Präsentation ist damit eine der bestbesuchten Expositionen in der Kunsthalle im Lipsiusbau an der Brühlschen Terrasse, sagte Kuratorin Birgit Dalbajewa am Montag der Nachrichtenagentur dpa in Dresden. Vom 1. Oktober bis Sonntag waren dort 192 Arbeiten aus den 20er Jahren von 78 Künstlern zu sehen, darunter Gemälde von Otto Dix, George Grosz, Conrad Felixmüller oder Franz Radziwill.
Ein Drittel der gezeigten Werke stammte aus eigenem Bestand, der Rest von 29 privaten Leihgebern und aus 31 Museen und Institutionen. Basis der Präsentation war eine mehrjährige Forschung zum Thema in Beständen, Depots und Archiven vor allem ostdeutscher Museen. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte Dalbajewa. Auch das Feedback im Gästebuch spreche für eine gelungene Präsentation.
Die Schau hatte ein der Kunstgeschichte bisher verborgenes Kapitel der Malerei der Neuen Sachlichkeit beleuchtet. Basierend auf umfangreichen Forschungen zeigte sie, dass Dresden in den 20er Jahren zu einem wichtigen Zentrum der Neuen Sachlichkeit und des Verismus - dem linken Flügel dieser Strömung - avancierte. Bisher war diese auf Otto Dix und seine Wirkung in der Kunststadt reduziert. Nun waren neben Arbeiten von Curt Querner, Hermann Glöckner, Hans Jüchser, Hans Theo Richter und Willy Wolff auch Werke gänzlich unbekannter Kollegen wie Oskar Trepte oder Erich Ockert zu sehen. (dpa)
Ein Drittel der gezeigten Werke stammte aus eigenem Bestand, der Rest von 29 privaten Leihgebern und aus 31 Museen und Institutionen. Basis der Präsentation war eine mehrjährige Forschung zum Thema in Beständen, Depots und Archiven vor allem ostdeutscher Museen. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte Dalbajewa. Auch das Feedback im Gästebuch spreche für eine gelungene Präsentation.
Die Schau hatte ein der Kunstgeschichte bisher verborgenes Kapitel der Malerei der Neuen Sachlichkeit beleuchtet. Basierend auf umfangreichen Forschungen zeigte sie, dass Dresden in den 20er Jahren zu einem wichtigen Zentrum der Neuen Sachlichkeit und des Verismus - dem linken Flügel dieser Strömung - avancierte. Bisher war diese auf Otto Dix und seine Wirkung in der Kunststadt reduziert. Nun waren neben Arbeiten von Curt Querner, Hermann Glöckner, Hans Jüchser, Hans Theo Richter und Willy Wolff auch Werke gänzlich unbekannter Kollegen wie Oskar Trepte oder Erich Ockert zu sehen. (dpa)







