Dresden
Dienstag, 10. November 2009
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
ALTSTADT
Weihnachtsfichte reist zum Striezelmarkt
Gestern wurde der Baum auf dem Striezelmarkt aufgestellt. Neben dem Typischen gibt es aber auch viel Neues zu entdecken.
Der neue Weihnachtsbaum musste auf seinem Weg vom Bühlauer Forst nach Dresden auch die Carolabrücke überqueren. Später wurde die Fichte auf dem Altmarkt aufgestellt. Der 90 Jahre alte Baum wird bis Heiligabend zum Mittelpunkt des Striezelmarktes. Foto: Steffen Füssel
Fotogalerien
Das hat Tradition
Wenn es um den grünen Schmuck des Striezelmarkts geht, ist Andreas Deppner ein Experte. Seit zwölf Jahren fällt der Baumpfleger die Prachtfichten für den größten Weihnachtsmarkt der Stadt – in diesem Jahr nicht wie gewohnt im Tharandter Wald, sondern im Bühlauer Forst. „Wir haben das Revier gewechselt, um bei den Bäumen wieder eine bessere Auswahl zu haben“, sagt er. Der Kandidat, der es schließlich in die Endrunde schaffte, ist 90 Jahre alt, 30 Meter hoch und wurde gestern Morgen gekappt, verladen und ins Dresdner Zentrum transportiert. Kurz vor zwölf kam der Tross samt Nadelbaum auf dem Altmarkt an. Weitere zwei Stunden vergingen, bis die Fichte endlich sicher auf dem Platz stand. In den nächsten Tagen wird sie noch mit einer 310 Meter langen Lichterkette geschmückt, um dann als vollendeter Glanzpunkt des Striezelmarkts zu erstrahlen.
Ebenfalls gestern wurde auch die altbekannte Pyramide wieder aufgebaut. Bereits zum zwölften Mal ist die 15 Meter hohe erzgebirgische Holzkunst der Mittelpunkt des Weihnachtsmarktes. Um die Flügel anbringen zu können, musste ein Kran helfen. In den kommenden Tagen sollen noch das Weihnachtsmannhaus und die Kinderbackstube aufgebaut werden. Beides stand schon auf dem Striezelmarkt, bekommt aber einen neuen Platz.
Das ist neu
Neu auf dem Striezelmarkt ist der weltgrößte Schwibbogen. Die sieben Tonnen schwere, sechs Meter breite und 13 Meter hohe Holzkunst wurde bereits in der vergangenen Woche aufgestellt. Ungewöhnlich ist seine Funktion. So können Besucher künftig von dem begehbaren Bogen aus das Treiben auf dem Adventsmarkt überblicken. Außerdem neu in diesem Jahr sind Adventskalender, Bühne, Kleinkunstmanufaktur und Etagenkarussell. Sie werden in den nächsten Tagen auf dem Striezelmarkt aufgestellt. Die Stadt gibt für die Neugestaltung 500000 Euro aus.
Dann geht es los
Am 26. November müssen alle neuen und alten Attraktionen einen Platz gefunden haben. An diesem Tag öffnet der 575. Striezelmarkt. Bis Weihnachten werden die Händler täglich 10 bis 21 Uhr ihre Waren anbieten. Letzter Markttag ist der 24. Dezember. (doh/pre)
Wenn es um den grünen Schmuck des Striezelmarkts geht, ist Andreas Deppner ein Experte. Seit zwölf Jahren fällt der Baumpfleger die Prachtfichten für den größten Weihnachtsmarkt der Stadt – in diesem Jahr nicht wie gewohnt im Tharandter Wald, sondern im Bühlauer Forst. „Wir haben das Revier gewechselt, um bei den Bäumen wieder eine bessere Auswahl zu haben“, sagt er. Der Kandidat, der es schließlich in die Endrunde schaffte, ist 90 Jahre alt, 30 Meter hoch und wurde gestern Morgen gekappt, verladen und ins Dresdner Zentrum transportiert. Kurz vor zwölf kam der Tross samt Nadelbaum auf dem Altmarkt an. Weitere zwei Stunden vergingen, bis die Fichte endlich sicher auf dem Platz stand. In den nächsten Tagen wird sie noch mit einer 310 Meter langen Lichterkette geschmückt, um dann als vollendeter Glanzpunkt des Striezelmarkts zu erstrahlen.
Ebenfalls gestern wurde auch die altbekannte Pyramide wieder aufgebaut. Bereits zum zwölften Mal ist die 15 Meter hohe erzgebirgische Holzkunst der Mittelpunkt des Weihnachtsmarktes. Um die Flügel anbringen zu können, musste ein Kran helfen. In den kommenden Tagen sollen noch das Weihnachtsmannhaus und die Kinderbackstube aufgebaut werden. Beides stand schon auf dem Striezelmarkt, bekommt aber einen neuen Platz.
Das ist neu
Neu auf dem Striezelmarkt ist der weltgrößte Schwibbogen. Die sieben Tonnen schwere, sechs Meter breite und 13 Meter hohe Holzkunst wurde bereits in der vergangenen Woche aufgestellt. Ungewöhnlich ist seine Funktion. So können Besucher künftig von dem begehbaren Bogen aus das Treiben auf dem Adventsmarkt überblicken. Außerdem neu in diesem Jahr sind Adventskalender, Bühne, Kleinkunstmanufaktur und Etagenkarussell. Sie werden in den nächsten Tagen auf dem Striezelmarkt aufgestellt. Die Stadt gibt für die Neugestaltung 500000 Euro aus.
Dann geht es los
Am 26. November müssen alle neuen und alten Attraktionen einen Platz gefunden haben. An diesem Tag öffnet der 575. Striezelmarkt. Bis Weihnachten werden die Händler täglich 10 bis 21 Uhr ihre Waren anbieten. Letzter Markttag ist der 24. Dezember. (doh/pre)







