Dresden
Dienstag, 16. März 2010
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Terrakotta-Krieger verlieren in Dresden
Von Bettina Klemm
Die Ausstellung über die Tonarmee des ersten chinesischen Kaisers wird bis zum 20. Juni verlängert.
Ausstellungs-Initiator Burkard Pfrenzinger erläutert die verschiedenen Gesichtsausdrücke der lebensgroßen Terrakottafiguren. Foto: Steffen Füssel
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Ausstellungs-Initiator Burkard Pfrenzinger hat den lang anhaltenden Winter satt. Er sei schuld, dass seine Terrakotta-Krieger in Dresden bisher nicht so erfolgreich waren, wie erhofft. Rund 30.000 Besucher kamen bisher in die Ausstellung „Die Terrakotta-Armee“ ins ehemalige Heizkraftwerk Dresden Mitte am Wettiner Platz 7. In anderen Städten zog die Schau mehr als doppelt so viele Besucher an.
„Doch die, die uns besucht haben, bewerten die Ausstellung sehr positiv und schätzen sie als kurzweilig für die gesamte Familie ein. Das zeigen auch die Umfrageergebnisse“, sagt Pfrenzinger.
Er hofft nun aufs Frühjahr. Bei schönem Wetter seien die Besucherzahlen sprunghaft gestiegen. Deshalb hat sich der Veranstalter C&M GmbH Schwerin gemeinsam mit der Messe Dresden entschieden, die Ausstellung zu verlängern. So sind Pferde, Wagen und fast 180 lebensgroße Terrakotta-Krieger – Infanteristen, Generäle, Offiziere und Bogenschützen – bis zum 20. Juni zu sehen. Ein kleiner Film führt in die Geschichte ein. Vor mehr als 2200 Jahren bestieg Qin Shi Huang Di 13-jährig den Thron. Er war ein grausamer Herrscher, der sich selbst zum Kaiser ernannte und sogar seine eigene Familie vernichtete. Für sein Leben nach dem Tod ließ er seine Armee in Originalgröße aus Terrakotta nachbilden. Als sie in den umfangreichen Grabanlagen gefunden wurde, war schnell die Rede vom achten Weltwunder. Auch Burghard Pfrenzinger ließ sich begeistern.
Vor Ort in China und in uralten Öfen wurden die Kopien gefertigt. Nach ihrer Premiere in Frankfurt am Main 2002 wurden die Krieger bisher in neun deutschen Städten sowie in Wien und Prag gezeigt. Nach ihrem Gastspiel in Dresden sollen sie in Essen zu sehen sein. Die Ausstellung ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 10,50, für Kinder 4,50 Euro.
„Doch die, die uns besucht haben, bewerten die Ausstellung sehr positiv und schätzen sie als kurzweilig für die gesamte Familie ein. Das zeigen auch die Umfrageergebnisse“, sagt Pfrenzinger.
Er hofft nun aufs Frühjahr. Bei schönem Wetter seien die Besucherzahlen sprunghaft gestiegen. Deshalb hat sich der Veranstalter C&M GmbH Schwerin gemeinsam mit der Messe Dresden entschieden, die Ausstellung zu verlängern. So sind Pferde, Wagen und fast 180 lebensgroße Terrakotta-Krieger – Infanteristen, Generäle, Offiziere und Bogenschützen – bis zum 20. Juni zu sehen. Ein kleiner Film führt in die Geschichte ein. Vor mehr als 2200 Jahren bestieg Qin Shi Huang Di 13-jährig den Thron. Er war ein grausamer Herrscher, der sich selbst zum Kaiser ernannte und sogar seine eigene Familie vernichtete. Für sein Leben nach dem Tod ließ er seine Armee in Originalgröße aus Terrakotta nachbilden. Als sie in den umfangreichen Grabanlagen gefunden wurde, war schnell die Rede vom achten Weltwunder. Auch Burghard Pfrenzinger ließ sich begeistern.
Vor Ort in China und in uralten Öfen wurden die Kopien gefertigt. Nach ihrer Premiere in Frankfurt am Main 2002 wurden die Krieger bisher in neun deutschen Städten sowie in Wien und Prag gezeigt. Nach ihrem Gastspiel in Dresden sollen sie in Essen zu sehen sein. Die Ausstellung ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 10,50, für Kinder 4,50 Euro.







