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Dresden
Mittwoch, 4. Januar 2012
(Sächsische Zeitung)

Neumarkt-Investor soll sich an Vorgaben halten


Für das umstrittene Bauprojekt zwischen Kulturpalast und Heinrich-Schütz-Residenz soll jetzt ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Das kann der Bauausschuss heute auf Antrag der Bürgerfraktion beschließen. „Wir wollen das Bauprojekt nicht verhindern. Die KIB als Investor soll dort bauen können“, sagt Christoph Hille von der Bürgerfraktion. Aber sie solle sich dabei an die Gestaltungssatzung für den Neumarkt halten.

Darauf hätten die Stadtplaner beim Wettbewerb keinen Wert gelegt, kritisiert Hille. Der Neumarkt und nicht der Kulturpalast und die Wohnbebauung aus den 1960er-Jahren sollte Maßstab sein. „Alle Neubauten ordnen sich dem Hauptbau Frauenkirche unter und beziehen sich in ihrer Größe auf die rekonstruierten historischen Gebäude“, fordert Hille. Er hofft nun, mit einem Bebauungsplan nachbessern zu können. Dabei geht es um die alte Parzellenstruktur, um einen höheren Anteil an Wohnungen und dafür weniger Gewerbefläche. Besonders kritisch sieht Hille die geplante Dachgestaltung. Sie sei absolut unpassend.

Für das geplante Gebäude kann es derzeit kein Baurecht geben, weil die Eigentümer der Nachbargrundstücke Widerspruch angemeldet haben. Die Abstände zu ihren Häusern seien zu klein. Auch das kann mit einem Bebauungsplan geregelt werden. (SZ/kle)



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