Dresden
Donnerstag, 4. März 2010
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Lange Debatte um Neumarkt-Bebauung
Das Gewandhausareal und das Friedensmuseum beschäftigten die Stadträte bis in die Nacht.
Wie soll der Neumarkt künftig aussehen? Mit dieser Frage hat sich der Bauausschuss des Dresdner Stadtrates gestern bis in die Nacht befasst. Nach einer langen und niveauvollen Debatte über das emotionsgeladene Thema fassten die Kommunalpolitiker gestern allerdings keinen Entschluss zum Gewandhausareal nahe der Frauenkirche.
Mit breiter Mehrheit stimmten sie lediglich dafür, das Anliegen zunächst an den Ortsbeirat Altstadt zu verweisen. Im Kern geht es auf CDU-Antrag darum, den Stillstand am sogenannten Quartier VI zu beheben. Zwar hatte der Rat nach einer umstrittenen Planung für ein neues Gewandhaus beschlossen, das Areal für zehn Jahre nicht zu bebauen.
Die Unionsfraktion will aber Investoren die Möglichkeit geben, die Westseite nach historischem Vorbild zu bebauen. Unter anderem soll auf einem Teil des Geländes das von Nobelpreisträger Günter Blobel unlängst ins Gespräch gebrachte Friedensmuseum entstehen. (SZ/ale)
Mit breiter Mehrheit stimmten sie lediglich dafür, das Anliegen zunächst an den Ortsbeirat Altstadt zu verweisen. Im Kern geht es auf CDU-Antrag darum, den Stillstand am sogenannten Quartier VI zu beheben. Zwar hatte der Rat nach einer umstrittenen Planung für ein neues Gewandhaus beschlossen, das Areal für zehn Jahre nicht zu bebauen.
Die Unionsfraktion will aber Investoren die Möglichkeit geben, die Westseite nach historischem Vorbild zu bebauen. Unter anderem soll auf einem Teil des Geländes das von Nobelpreisträger Günter Blobel unlängst ins Gespräch gebrachte Friedensmuseum entstehen. (SZ/ale)







