Dresden
Dienstag, 11. Januar 2011
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Kabel Deutschland startet Hochgeschwindigkeitsinternet
Von Denni Klein
217.000 Haushalte können in Dresden und Umgebung seit gestern über den Kabelanschluss extrem schnell durchs Netz surfen.
Sachsens Vertriebschef von Kabel Deutschland Jörg Süptitz (r.) erklärt dem Wirtschafts-Staatssekretär Hartmut Fiedler (l.), wie das neue Hochgeschwindigkeitsinternet funktioniert. Foto: Katja Frohberg
In sz-online
Anbieter müssen mehr investieren
Denni Klein zum schnellen Internet über den Kabelanschluss
Denni Klein zum schnellen Internet über den Kabelanschluss
Im Internet
Der Netzbetreiber Kabel Deutschland hat gestern in Dresden sein neues Hochgeschwindigkeitsinternet gestartet. Rund 217.000 Haushalte in Dresden und Umgebung, die heute schon Fernsehen über den Kabelanschluss erhalten, können seit gestern mit bis zu 100 Mbit pro Sekunde im Internet surfen. Das ist mehr als fünf Mal so schnell wie der schnellste Standard-DSL-Anschluss mit 16 Mbit/s. Das schnelle Internet über das Kabelnetz ist neben Dresden auch in Dohna, Goppeln, Heidenau, Meißen, Pesterwitz, Radeberg und Radebeul über das normale Fernsehkabel verfügbar. Im März soll auch Leipzig das Hochgeschwindigkeits-Internet erhalten und im März 2012 dann noch Chemnitz. Schon heute verfügen eine Million Sachsen über die technischen Voraussetzungen für das schnelle Internet über das Kabelnetz. Seit 2005 hat Kabel Deutschland in den Ausbau seines Netzes mehr als 650 Millionen Euro bundesweit investiert. „Über den Kabelanschluss können Kunden jetzt Fernsehen, telefonieren und sind super schnell im Internet unterwegs“, sagte der sächsische Vertriebschef von Kabel Deutschland, Jörg Süptitz. Über die Leitungen könnten in Zukunft bis zu 400 Mbit/s überragen werden, wenn es dafür den Bedarf gebe. Tests zeigten sogar Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit.
Kein Angebot für Striesen
In Dresden ist das schnelle Kabel-Internet bereits in zahlreichen Stadtteilen verfügbar. So sei die gesamte Alt- und Neustadt sowie die Stadtteile Friedrichstadt, Südvorstadt, Pirnaische Vorstadt und Johannstadt weitgehend erschlossen. Hier werde besonders mit mehreren Wohnungsgenossenschaften kooperiert. Auch in Stadtteilen wie Prohlis, Gorbitz und Löbtau sei der Ausbau des Netzes weit fortgeschritten, sagte Technik- und Servicechef Mark Heidenreich.
Probleme gebe es überall dort, wo auch die Telekom kein DSL anbieten könne, so in Pieschen und Striesen. „Hier fehlen die Glasfaserleitungen und damit die technischen Voraussetzungen für die Technologie“, sagte Jörg Süptitz. Ein Ausbau der Leitungen sei aber derzeit nicht geplant, auch wenn das kommen müsse. Ob das schnelle Internet über das Kabelnetz verfügbar ist, können Kunden auf der Internetseite von Kabel Deutschland für ihren Anschluss prüfen. Zum Start bietet das Unternehmen die 100-Mbit-Leitung für ein Jahr für 29,90 Euro monatlich an. Danach werden knapp 50 Euro fällig.
Kein Angebot für Striesen
In Dresden ist das schnelle Kabel-Internet bereits in zahlreichen Stadtteilen verfügbar. So sei die gesamte Alt- und Neustadt sowie die Stadtteile Friedrichstadt, Südvorstadt, Pirnaische Vorstadt und Johannstadt weitgehend erschlossen. Hier werde besonders mit mehreren Wohnungsgenossenschaften kooperiert. Auch in Stadtteilen wie Prohlis, Gorbitz und Löbtau sei der Ausbau des Netzes weit fortgeschritten, sagte Technik- und Servicechef Mark Heidenreich.
Probleme gebe es überall dort, wo auch die Telekom kein DSL anbieten könne, so in Pieschen und Striesen. „Hier fehlen die Glasfaserleitungen und damit die technischen Voraussetzungen für die Technologie“, sagte Jörg Süptitz. Ein Ausbau der Leitungen sei aber derzeit nicht geplant, auch wenn das kommen müsse. Ob das schnelle Internet über das Kabelnetz verfügbar ist, können Kunden auf der Internetseite von Kabel Deutschland für ihren Anschluss prüfen. Zum Start bietet das Unternehmen die 100-Mbit-Leitung für ein Jahr für 29,90 Euro monatlich an. Danach werden knapp 50 Euro fällig.








