Dresden
Dienstag, 16. März 2010
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Große Sorge um die Staatsoperette
Personalrat, Parteien und Förderverein verlangen von der Stadt realistische Pläne für den Neubau in Dresdens Zentrum.
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Die Belegschaft der Staatsoperette ist angesichts der Pläne für ein privates Musicaltheater im Stadtzentrum verunsichert über die Zukunft ihrer Bühne. Der Personalratsvorsitzende Martin Liebe sagte: „Wir sind besorgt über die Entwicklung. Wir haben Angst, dass wir zerrieben werden.“
Liebe reagierte auf die Ankündigung von Veranstalter Friedrich Kurz, am Ferdinandplatz mit privatem Geld ein Theater für 3000 Zuschauer bauen zu wollen, das ein Musical über den Künstler Michelangelo zeigt. Über den Standort hat Kurz eigenen Angaben zufolge bereits einen Vorvertrag mit der Stadt geschlossen.
Kritik kam auch von den Grünen Fraktionschefin Christiane Filius-Jehne verlangte Aufklärung von der Stadt zum Kurz-Projekt. „Vor allem aber dürfen diese Luftschlösser nicht als Vorwand missbraucht werden, Operette und das Theater Junge Generation weiter zu vertrösten.“ Die SPD-Bundestagsabgeordnete und Vizechefin des Fördervereins, Marlies Volkmer, mahnte ebenfalls den raschen Operettenneubau an. (SZ)
Liebe reagierte auf die Ankündigung von Veranstalter Friedrich Kurz, am Ferdinandplatz mit privatem Geld ein Theater für 3000 Zuschauer bauen zu wollen, das ein Musical über den Künstler Michelangelo zeigt. Über den Standort hat Kurz eigenen Angaben zufolge bereits einen Vorvertrag mit der Stadt geschlossen.
Kritik kam auch von den Grünen Fraktionschefin Christiane Filius-Jehne verlangte Aufklärung von der Stadt zum Kurz-Projekt. „Vor allem aber dürfen diese Luftschlösser nicht als Vorwand missbraucht werden, Operette und das Theater Junge Generation weiter zu vertrösten.“ Die SPD-Bundestagsabgeordnete und Vizechefin des Fördervereins, Marlies Volkmer, mahnte ebenfalls den raschen Operettenneubau an. (SZ)







