Dresden
Dienstag, 17. Januar 2012
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Chef der Uniklinik lehnt Führungsposten in Hamburg ab
Michael Albrecht sollte Ärztlicher Direktor im hohen Norden werden.
Dresden. Der medizinische Vorstand der Dresdner Uniklinik, Dr. Michael Albrecht, wechselt doch nicht an das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). „Ich habe mich dort nicht beworben. Es stimmt aber, dass ich angesprochen wurde. Ich habe mir das Klinikum in Hamburg auch angesehen, dann das Angebot aber sofort abgelehnt“, sagt Michael Albrecht.
Albrecht leitet die Dresdner Uniklinik seit 2002 und ist hier für rund 4.000 Mitarbeiter verantwortlich. Am renommierten UKE arbeiten mit 9.000 Menschen mehr als doppelt so viele. „Die Konditionen waren durchaus attraktiv. Aber man konnte mir dort nicht die Frage beantworten, wo das Klinikum in fünf Jahren stehen soll. Ein eindeutiges Ziel hat mir gefehlt.“
In Dresden stimme hingegen nicht nur das Umfeld. Er erfahre hier viel Vertrauen und könne somit die Dinge, die ihm vorschweben, auch besser umsetzen. „Hier fühle ich mich wie eine Lokomotive. In Hamburg wäre ich eine Lokomotive gewesen, deren Fahrtrichtung unklar gewesen wäre“, so der 62-Jährige.
Ihm zufolge läuft sein Vertrag an der Dresdner Universitätsklinik noch rund sechs Jahre. Diesen wolle er in vollem Umfang erfüllen. Wer neuer Chef in Hamburg wird, ist bisher noch unklar. (jr)
Albrecht leitet die Dresdner Uniklinik seit 2002 und ist hier für rund 4.000 Mitarbeiter verantwortlich. Am renommierten UKE arbeiten mit 9.000 Menschen mehr als doppelt so viele. „Die Konditionen waren durchaus attraktiv. Aber man konnte mir dort nicht die Frage beantworten, wo das Klinikum in fünf Jahren stehen soll. Ein eindeutiges Ziel hat mir gefehlt.“
In Dresden stimme hingegen nicht nur das Umfeld. Er erfahre hier viel Vertrauen und könne somit die Dinge, die ihm vorschweben, auch besser umsetzen. „Hier fühle ich mich wie eine Lokomotive. In Hamburg wäre ich eine Lokomotive gewesen, deren Fahrtrichtung unklar gewesen wäre“, so der 62-Jährige.
Ihm zufolge läuft sein Vertrag an der Dresdner Universitätsklinik noch rund sechs Jahre. Diesen wolle er in vollem Umfang erfüllen. Wer neuer Chef in Hamburg wird, ist bisher noch unklar. (jr)








