Dresden
Mittwoch, 16. Juni 2010
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
DRESDNER VEREINE – TEIL 19
Charmante Polinnen erobern Sachsens Hauptstadt
Im Verein geht alles besser. Mit kulturellen Angeboten baut der Polonia-Dresden e. V. auf mehr Zuspruch.
Sie bestimmen das Leben im Verein Polonia Dresden mit: Joanna Bloch, Iza Zielinska-Kalita und Patrycia Bielwaska-Roepke (v.l.) Foto: K.-L. Oberthür
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Langsam füllt sich der Raum im Kraszewski-Museum an der Nordstraße. Die Bänke im einladenden Garten sind verwaist. Trotz der alles durchwärmenden Sonne will kein Besucher den Vortrag verpassen – und das an einem Sonntagabend. Die meisten Gäste sind Polen, die in Dresden ihr Zuhause haben. Nur vereinzelt mischen sich Deutsche, Dresdner, darunter. Das könnte sich ändern. Der Verein, der dies alles auf die Beine stellt, baut mit kulturellen Angeboten und viel Offenheit auf mehr Zuspruch. Anfang der 1990er-Jahre gab es die ersten Treffen. Man hat sich über das Leben in Dresden ausgetauscht, polnische Schauspieler eingeladen, Vorträge organisiert. Alles mehr oder weniger zufällig. Vor zwei Jahren hat Iza Zielinska-Kalita zusammen mit Patrycia Bielwaska-Roepke und Joanna Bloch die Sache in die Hand genommen. So wurde aus dem Zufälligen der Verein Polonia-Dresdene.V.
Bis heute treffen sich die drei ganz privat, um immer neue Ideen auszuhecken, wie sie es selbst formulieren. „Den in Dresden lebenden Polen ist ihre Kultur sehr wichtig“, sagt Vereinsvorsitzende Iza Zielinska-Kalita. Also organisiert der sechsköpfige Vorstand Treffen, Lesungen, Vorträge, Filmabende, Konzerte, Spielnachmittage für die Kinder. „Inzwischen haben wir ein ganzes Netzwerk an Partnern“, sagt Joanna Bloch. Ganz oben rangiert das Kraszewski-Museum. Andrzej Kobiesa, Pfarrer der katholischen Mission, gehört dazu, ebenso Institutionen wie die Landeszentrale für politische Bildung. Sabine Bachert
Bis heute treffen sich die drei ganz privat, um immer neue Ideen auszuhecken, wie sie es selbst formulieren. „Den in Dresden lebenden Polen ist ihre Kultur sehr wichtig“, sagt Vereinsvorsitzende Iza Zielinska-Kalita. Also organisiert der sechsköpfige Vorstand Treffen, Lesungen, Vorträge, Filmabende, Konzerte, Spielnachmittage für die Kinder. „Inzwischen haben wir ein ganzes Netzwerk an Partnern“, sagt Joanna Bloch. Ganz oben rangiert das Kraszewski-Museum. Andrzej Kobiesa, Pfarrer der katholischen Mission, gehört dazu, ebenso Institutionen wie die Landeszentrale für politische Bildung. Sabine Bachert







