Dresden
Freitag, 7. November 2008
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
100 DJs zwischen Feuerwerk und Aftershow
Tausende werden zur „Unity Night“ in der Innenstadt tanzen – die SZ gibt Tipps zur Partyplanung.
In sz-online
GRAFIK
Hier wird gefeiert
Hier wird gefeiert
Sachsens größte Party
Die neunte Unity Night lockt Tausende Tanzwütige nach Dresden.
Die neunte Unity Night lockt Tausende Tanzwütige nach Dresden.
Im Internet
In keiner anderen Stadt machen die Bewohner dem Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverband (ADTV) so viel Freude wie in Dresden. Denn der ADTV erklärte den Sonnabend zum Welttanztag – und nur hier werden dann mehr als 15000 Tänzer rhythmisch motiviert durch die Innenstadt ziehen.
„Unity Night“-Organisator Ralf Koppetzki zog für diese Riesenparty in bewährter Manier die Fäden und serviert nun ein Programm, das – verteilt auf 35 Locations und mithilfe von mehr als 100 DJs – kaum eine stilistische Sparte auslässt. „Das Spektrum reicht dabei von Soul, Funk, Salsa, Rock’n’Roll, Blues, und Hip-Hop bis zu House, Trance und Techno“, zählt Koppetzki auf. „Aber auch Fans von Flamenco, Ost-Rock, Jazz und Schlager kommen in dieser Nacht auf ihre Kosten.“ Für Kurzentschlossene gibt es ab 20.30 Uhr an sechs Kassen noch Resttickets für 14 Euro. Zur besseren Planung hat die SZ das Angebot schon mal gefiltert.
Für Schlager-Fans
Roland Kaiser kommt zwar nicht selbst, aber seine Hits verschönen die Party im Rathaus. Und Roland-Kaiser-Double Steffen Heidrich singt sogar live. Für die Konservenmusik sorgt derweil DJ Mario. Ähnliche Kost, allerdings ohne Star-Kopie, bietet der Dance Club Blue hinter der Altmarktgalerie.
Für Nostalgiker
Während die jüngsten Partygänger gar nicht wissen, was die Neue Deutsche Welle eigentlich war, lassen sich die etwas reiferen Besucher im Barococo von DJ Nicolaus die Kracher ihrer Jugendhelden wie Ideal, Hubert Kah, Markus oder UKW kredenzen und surfen auf dieser Klangwelle ins Stimmungshoch.
Für Hartgesottene
Schon das Ambiente ist hier nichts für verwöhnte Partygänger, denn die Karstadt-Tiefgarage bietet dem Auge einen aparten Mix aus grellem Licht und Betongrau. Dazu passt am besten heftige Maschinenmusik, und so treffen sich hier wieder die Freunde gepflegter Techno-Sounds. Für feine Unterschiede im Klanggetöse sorgen acht DJs.
Für Nimmermüde
Bis 5 Uhr läuft zunächst die Party in der Tabledance-Bar „Angels“ am Hauptbahnhof wie gehabt freizügig, mit dem Unity-Night-Ticket gibt es am Einlass fünf Euro Rabatt. Wer Ausdauer hat, kann jedoch ab 5 Uhr kostenlos bei den Engeln zur After-Show-Party einkehren.
Für Ruhesuchende
Wer dabei sein will, aber weder heftige Beats noch jauchzende Tänzer in seiner Nähe wünscht, kann im Torhaus vor der Altmarktgalerie in weiche Polster sinken und bei ruhig blubbernden Sounds entspannen. Ein Daueraufenthalt in diesem Lokal ist allerdings überhaupt nicht im Sinne der Party-Erfinder.
Für Chancenverwerter
Eigentlich hat Dresdens Black-Music-Meister Abdulaye bereits den Abschied von seinem Motown Club feiern lassen. Doch jetzt gibt es noch eine allerletzte Chance, in dieser Soul- und Funk-Oase an der St.Petersburger Straße den Groove auf sich wirken zu lassen. Selbstverständlich greift Abdulaye selbst als DJ ins Geschehen ein; parallel warten DJ Nandor und Kollege Arnaldo aus Kuba mit Latino-Klängen auf.
Für Nichttänzer
Bei jeder Party, in jedem Club bremsen die notorischen Nichttänzer die Stimmung. Zur „Unity Night“ können diese sich entweder mit dem Bestaunen des Start-Feuerwerks begnügen oder im Busmann’s bewegungslos dem Spiel des Rock-Pianisten Al Pithers lauschen. Als Alternative bietet sich der „Gänsedieb“ in der Weißen Gasse an, wo das Duo Two Of Us Klassiker von Neil Young und Co. nachempfindet. (SZ/ada)
„Unity Night“-Organisator Ralf Koppetzki zog für diese Riesenparty in bewährter Manier die Fäden und serviert nun ein Programm, das – verteilt auf 35 Locations und mithilfe von mehr als 100 DJs – kaum eine stilistische Sparte auslässt. „Das Spektrum reicht dabei von Soul, Funk, Salsa, Rock’n’Roll, Blues, und Hip-Hop bis zu House, Trance und Techno“, zählt Koppetzki auf. „Aber auch Fans von Flamenco, Ost-Rock, Jazz und Schlager kommen in dieser Nacht auf ihre Kosten.“ Für Kurzentschlossene gibt es ab 20.30 Uhr an sechs Kassen noch Resttickets für 14 Euro. Zur besseren Planung hat die SZ das Angebot schon mal gefiltert.
Für Schlager-Fans
Roland Kaiser kommt zwar nicht selbst, aber seine Hits verschönen die Party im Rathaus. Und Roland-Kaiser-Double Steffen Heidrich singt sogar live. Für die Konservenmusik sorgt derweil DJ Mario. Ähnliche Kost, allerdings ohne Star-Kopie, bietet der Dance Club Blue hinter der Altmarktgalerie.
Für Nostalgiker
Während die jüngsten Partygänger gar nicht wissen, was die Neue Deutsche Welle eigentlich war, lassen sich die etwas reiferen Besucher im Barococo von DJ Nicolaus die Kracher ihrer Jugendhelden wie Ideal, Hubert Kah, Markus oder UKW kredenzen und surfen auf dieser Klangwelle ins Stimmungshoch.
Für Hartgesottene
Schon das Ambiente ist hier nichts für verwöhnte Partygänger, denn die Karstadt-Tiefgarage bietet dem Auge einen aparten Mix aus grellem Licht und Betongrau. Dazu passt am besten heftige Maschinenmusik, und so treffen sich hier wieder die Freunde gepflegter Techno-Sounds. Für feine Unterschiede im Klanggetöse sorgen acht DJs.
Für Nimmermüde
Bis 5 Uhr läuft zunächst die Party in der Tabledance-Bar „Angels“ am Hauptbahnhof wie gehabt freizügig, mit dem Unity-Night-Ticket gibt es am Einlass fünf Euro Rabatt. Wer Ausdauer hat, kann jedoch ab 5 Uhr kostenlos bei den Engeln zur After-Show-Party einkehren.
Für Ruhesuchende
Wer dabei sein will, aber weder heftige Beats noch jauchzende Tänzer in seiner Nähe wünscht, kann im Torhaus vor der Altmarktgalerie in weiche Polster sinken und bei ruhig blubbernden Sounds entspannen. Ein Daueraufenthalt in diesem Lokal ist allerdings überhaupt nicht im Sinne der Party-Erfinder.
Für Chancenverwerter
Eigentlich hat Dresdens Black-Music-Meister Abdulaye bereits den Abschied von seinem Motown Club feiern lassen. Doch jetzt gibt es noch eine allerletzte Chance, in dieser Soul- und Funk-Oase an der St.Petersburger Straße den Groove auf sich wirken zu lassen. Selbstverständlich greift Abdulaye selbst als DJ ins Geschehen ein; parallel warten DJ Nandor und Kollege Arnaldo aus Kuba mit Latino-Klängen auf.
Für Nichttänzer
Bei jeder Party, in jedem Club bremsen die notorischen Nichttänzer die Stimmung. Zur „Unity Night“ können diese sich entweder mit dem Bestaunen des Start-Feuerwerks begnügen oder im Busmann’s bewegungslos dem Spiel des Rock-Pianisten Al Pithers lauschen. Als Alternative bietet sich der „Gänsedieb“ in der Weißen Gasse an, wo das Duo Two Of Us Klassiker von Neil Young und Co. nachempfindet. (SZ/ada)






