Dresden-Nord
Donnerstag, 17. November 2011
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
KLOTZSCHE/WILSCHDORF
Flugsicherung verteidigt Routen
Nach verstärkter Kritik von Anwohnern über Flugrouten in Wilschdorf haben am Montagabend zwei Mitarbeiter der Deutschen Flugsicherung im Ortsbeirat Klotzsche Stellung bezogen. Es habe in den vergangenen Jahren keine Veränderungen bei den Flugrouten gegeben, sagten Uwe Liebscher, Niederlassungsleiter der Tower Dresden und Leipzig. Es sei üblich und rechtlich legitim, dass die Piloten sogenannte Sichtanflüge üben, ergänzte Holger Uhlmann vom Tower Dresden. Dazu fliegen die Piloten auch in niedriger Höhe von etwa 400 Metern in einer Schleife den Flughafen an. Damit trainiert der Pilot den Landeanflug auf Sicht. Dies sei wichtig, weil es durchaus auch Flugplätze gibt, bei denen Instrumentenlandesysteme nicht für beide Landerichtungen vorhanden sind, sagte Uhlmann. Deshalb werde die Genehmigung in der Regel erteilt, wenn ein Pilot das beantragt. Außerdem gibt es noch Sichtabflüge. Dabei erfolgt der Start in Richtung Stadt und dann dreht das Flugzeug rechts ab. Damit wird auch die Flugroute verkürzt, bestätigte Uhlmann auf Nachfrage eines betroffenen Anwohners. Dadurch werde Treibstoff gespart und auch weniger Emission ausgestoßen. Insgesamt gebe es durchschnittlich maximal zwei Sichtabflüge pro Woche, betonten Liebscher und Uhlmann. (ih)







